Althaus erhöht Druck auf GM

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Thüringens Ministerpräsident Althaus erhöht den Druck auf GM.

Erfurt - Weil die beiden Investoren RHJ und BAIC im Falle eines Einstiegs bei Opel das Werk im thüringischen Eisenach schließen würden, droht Dieter Althaus mit dem Rückzug seiner Bürgschaftszusage.

Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) erhöht im Tauziehen um Opel den Druck auf den US-Konzern General Motors. “Für Thüringen sage ich klipp und klar: Wenn Magna nicht investieren darf, ziehen wir als Land unsere Bürgschaftszusage zurück“, sagte Althaus der “Thüringer Allgemeinen“ (Donnerstagsausgabe).

Magna garantiere als einziger Investor neben den Standorten eine eigenständige Zukunft von Opel in Europa und eine Loslösung von GM. Althaus sagte, alle Bundesländer mit Opel-Standorten seien sich einig, dass es verheerend wäre, wenn der Finanzinvestor RHJ oder der chinesische Autobauer BAIC bei Opel den Zuschlag erhielten.

Sowohl RHJ als auch die Chinesen würden das Opel-Werk im thüringischen Eisenach für zwei Jahre faktisch dichtmachen: “Das ist absurd und stellt für uns keinerlei Verhandlungsbasis dar.“

AP

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