Fluglinie senkt Gewinnprognose

Pfund-Schwäche trifft Ryanair

+
Ryanair-Flugzeuge auf dem Flughafen Berlin-Schoenefeld. Foto: Bernd Settnik

Dublin - Der starke Kursverfall des britischen Pfunds seit dem Brexit-Votum Ende Juni schlägt auf die Zahlen des irischen Billigfliegers Ryanair durch.

Das Unternehmen muss seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr senken, wie es am Dienstag in Dublin mitteilte. Im Juli hatte Ryanair bereits davor gewarnt. Die aufziehende Terrorangst sahen die Iren zu jenem Zeitpunkt als weitere Bedrohung für den Geschäftsverlauf.

Nun erwartet Ryanair noch ein Gewinnplus von 7 Prozent anstatt der zuvor angepeilten 12 Prozent. Zentraler Grund dafür sind die stärker als erwartet gefallenen Ticketpreise wegen des schwachen Pfunds.

Immerhin sei der Effekt wegen zugleich gesunkener Kosten für Treibstoff etwas aufgefangen worden, hieß es. Der Gewinn soll nun im gesamten Geschäftsjahr (bis Ende März) bei 1,30 bis 1,35 Milliarden Euro liegen. Im Sommer hatte Ryanair noch 1,375 bis 1,435 Milliarden Euro erwartet.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Bahn-Gewerkschaft EVG: Warnstreiks kommende Woche?

Berlin - Die Bahngewerkschaft EVG macht vor der vierten Tarifrunde mit dem Konzern am Donnerstag Druck und droht mit Warnstreiks bei der Deutschen …
Bahn-Gewerkschaft EVG: Warnstreiks kommende Woche?

Dax-Konzern Linde und US-Rivale Praxair wollen fusionieren

München - Mit einer gescheiterten Fusion und Vorstandsquerelen hat Linde im Herbst Schlagzeilen gemacht. Jetzt unternimmt das Unternehmen einen neuen …
Dax-Konzern Linde und US-Rivale Praxair wollen fusionieren

Arbeitslosenzahlen sinken auf 2,53 Millionen

Nürnberg - Ganz so kräftig wie in den Vormonaten gingen die Arbeitslosenzahlen im November nicht mehr zurück. Für ein neues Rekordtief reichte es …
Arbeitslosenzahlen sinken auf 2,53 Millionen

Kommentare