Rating-Urteile: Merkel prüft Gesetzesänderungen

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Kanzlerin Angela Merkel kann sich angesichts der massiven Folgen eines Ratingagentur-Urteils Gesetzesänderungen vorstellen.

Kiel - Kanzlerin Angela Merkel kann sich angesichts der massiven Folgen eines Ratingagentur-Urteils Gesetzesänderungen vorstellen. Sie begrüßte nach einer CDU-Vorstandsklausur in Kiel entsprechende Vorschläge aus der Unions-Fraktion.

So müsse man darüber nachdenken, ob es sinnvoll sei, dass für Versicherer bei Herabstufungen der Ankauf bestimmter Staatsanleihen nicht mehr möglich sei. Die strikten Regeln würden einen “sich selbst verstärkenden Effekt“ auslösen, sagte Merkel. “Deshalb (...) ist es sehr wertvoll, sich das mal anzuschauen und zu überlegen, wo man gegebenenfalls Gesetzesänderungen machen könnte“, sagte Merkel.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte zuvor neun Euroländer mit einer schlechteren Kreditwürdigkeit bewertet. Frankreich und Österreich verloren ihre Bestnote. Deutschland behielt aber sein Spitzenrating von “AAA“. Merkel betonte, es handele sich nur um das Urteil einer Ratingagentur. So habe Fitch mitgeteilt, Frankreich werde seine Bestnote in diesem Jahr bei dieser Agentur wohl behalten.

dpa

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