BMW, Audi und Daimler legen weiter zu

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 Ein Mitarbeiter hält in der Produktion im BMW-Werk in Regensburg (Oberpfalz) ein BMW-Emblem.

München - Zum Start ins Schlussquartal legen die drei deutschen Nobelmarken nochmals zu. Im Oktober verkauften BMW, Audi und Daimler erneut mehr Autos - dank der ungebrochenen Nachfrage nach teuren Limousinen und Geländewagen.

BMW, Audi und Daimler sind erfolgreich ins letzte Jahresviertel gestartet und bleiben auf Rekordkurs. Der Münchner Nobelmarkenhersteller verkaufte im Oktober 139 276 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Wie BMW am Dienstag berichtete, sind es 8,3 Prozent mehr als vor einem Jahr und so viele wie in noch keinem Oktober zuvor. “Die BMW Group ist damit auf einem guten Weg, im Gesamtjahr über 1,6 Millionen Fahrzeuge abzusetzen und eine neue Bestmarke zu erreichen“, sagte Vertriebschef Ian Robertson.

In den ersten zehn Monaten kletterte der BMW-Absatz damit um 15,2 Prozent auf 1 371 863 Autos. BMW hatte am vergangenen Donnerstag gute Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt und bereits den Trend für die Verkäufe im Oktober angedeutet. Vor allem in den USA und in China ging es weiter bergauf, auch auf dem Heimatmarkt legte BMW zu. Besonders gefragt sind weiter Limousinen und Geländewagen.

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Auch der bayerische Rivale Audi verkaufte im Oktober deutlich mehr Autos. Weltweit setzte die Volkswagen-Tochter dank der weiter wachsenden Nachfrage in China oder den USA 108 500 Fahrzeuge ab und verbuchte damit ein Plus von knapp 24 Prozent. Seit Januar kletterte die Zahl der verkauften Autos auf 1 081 700. Angesichts des guten Starts in den November habe Audi aber auch den Rekordabsatz des vergangenen Jahres von 1 092 411 Fahrzeugen mittlerweile übertroffen.

Daimler steuert ebenfalls auf einen Verkaufsrekord zu. Im Oktober verkauften die Stuttgarter knapp 111 683 Wagen der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach, drei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr will der Konzern weltweit 1,35 Millionen Autos verkaufen. Im Oktober fielen die Zuwachsraten vor allem in den USA und in China hoch aus. In Westeuropa gingen die Verkäufe zurück. In Deutschland betrug das Minus sogar 16 Prozent. Von der Kernmarke Mercedes-Benz wurden 103 378 Fahrzeuge abgesetzt.

dpa

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