Sal. Oppenheim verkauft 3,7 Prozent Anteile an Arcandor

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Die Privatbank Sal. Oppenheim hat ihren Anteil an Arcandor verkauft.

Köln - Die Privatbank Sal. Oppenheim hat ihren Anteil am insolventen Handels- und Touristikunternehmen Arcandor verkauft.

Die Privatbank Sal. Oppenheim hat ihren Anteil am insolventen Handels- und Touristikunternehmen Arcandor verkauft. Wie ein Sprecher der Bank am Mittwoch sagte, sei das von der Bank gehaltene Aktienpaket von 3,7 Prozent über den Markt veräußert worden. Die Oppenheim-Gesellschafter besitzen weiterhin über eine Beteiligungsgesellschaft knapp 25 Prozent an Arcandor.

Über die Zukunft dieser Anteile sei noch keine Entscheidung gefallen, betonte der Sprecher. Bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens soll die weitere Entwicklung in den kommenden drei Monaten abgewartet werden. Aus Finanzkreisen war zu erfahren, dass bei einer Fortführung von Arcandor aus der Insolvenz heraus auch ein verstärktes Engagement von Sal. Oppenheim denkbar sei.

Unklar bleibt weiterhin, ob sich die notleidenden Karstadt- Warenhäuser nach der Insolvenz der Muttergesellschaft noch in eine Warenhaus-Ehe mit Kaufhof einbringen lassen. METRO-Chef Eckhard Cordes hatte bereits vor einigen Wochen diesen Vorschlag unterbreitet und davon gesprochen, dass auf diesem Wege rund 60 von 90 Karstadt-Häusern gerettet werden könnten. Hiervon machte er inzwischen aber erste Abstriche.

dpa

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