Siemens-Manager in Ägypten getötet

München - Ein Siemens-Manager ist in Ägypten vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die genauen Umstände des Todes des Chefs der Industriesparte in dem Land, Hany Loka, sind aber noch unklar.

Ein Sprecher des Konzerns in München bestätigte am Dienstag lediglich, dass die Leiche Lokas gefunden worden sei. Noch liefen aber die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Auch Siemens in Ägypten wollte im Hinblick auf die Untersuchungen keine weiteren Auskünfte geben.

Der Konzern ist seit mehr als 110 Jahren in dem Nil-Staat aktiv und machte im vergangenen Geschäftsjahr dort rund 264,3 Millionen Euro Umsatz. Siemens hat in Ägypten derzeit rund 515 Mitarbeiter.

dpa

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare