Singapur schließt Schweizer Bank wegen Beteiligung an Geldwäsche

+
Die BSI Bank ist seit 2005 in Singapur tätig. Foto: Karl Mathis

Singapur (dpa) - Die Schweizer BSI-Bank muss wegen Beteiligung an Geldwäsche-Geschäften in Singapur schließen. Das ordnete die Aufsichtsbehörde MAS am Dienstag an.

Gegen sechs Manager werde ermittelt, teilte die Behörde mit. Sie nannte "schwere Verstöße gegen die Bestimmungen gegen Geldwäsche, schlechte Überwachung des Geschäftsgebarens und schwerwiegendes Fehlverhalten einiger Mitarbeiter".

Die auf Vermögensverwaltung spezialisierte Bank war im Zusammenhang mit einer Korruptionsuntersuchung rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB ins Visier der Ermittler geraten. Sie ist seit 2005 in Singapur tätig.

Mitteilung MAS

Meistgelesene Artikel

Bahn-Gewerkschaft EVG: Warnstreiks kommende Woche?

Berlin - Die Bahngewerkschaft EVG macht vor der vierten Tarifrunde mit dem Konzern am Donnerstag Druck und droht mit Warnstreiks bei der Deutschen …
Bahn-Gewerkschaft EVG: Warnstreiks kommende Woche?

Dax-Konzern Linde und US-Rivale Praxair wollen fusionieren

München - Mit einer gescheiterten Fusion und Vorstandsquerelen hat Linde im Herbst Schlagzeilen gemacht. Jetzt unternimmt das Unternehmen einen neuen …
Dax-Konzern Linde und US-Rivale Praxair wollen fusionieren

Arbeitslosenzahlen sinken auf 2,53 Millionen

Nürnberg - Ganz so kräftig wie in den Vormonaten gingen die Arbeitslosenzahlen im November nicht mehr zurück. Für ein neues Rekordtief reichte es …
Arbeitslosenzahlen sinken auf 2,53 Millionen

Kommentare