"Spiegel": VW will Porsche komplett übernehmen

Hamburg - Der Volkswagen-Konzern will den Sportwagenhersteller Porsche laut einem “Spiegel“-Bericht komplett übernehmen.

Lesen Sie auch:

Kompromiss bei Porsche und VW

Bericht: Michael Macht wird neuer Porsche-Chef

Wolfgang Porsche dementiert

Demnach soll Porsche in zwei Schritten an VW verkauft werden. Die Wolfsburger übernehmen zuerst 49,9 Prozent und zu einem späteren Zeitpunkt die übrigen Anteile, heißt es in dem Bericht. Die Porsche Automobil Holding dürfte dafür rund acht Milliarden Euro bekommen und könnte ihre Schulden weitgehend tilgen. Möglicherweise übernehme VW auch das Autohandelshaus der Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch in Salzburg.

Die Porsche Holding Salzburg ist Europas größter Händler von VW-Konzernmarken und Porsche-Modellen. Im Gegenzug halten die Familien laut “Spiegel“ dann mehr als 50 Prozent an einem vereinten VW-Porsche-Konzern. Niedersachsen solle weiterhin mit 20 Prozent beteiligt sein, das Emirat Katar künftig mit einem Paket zwischen 14,9 und 19,9 Prozent.

Zuletzt hatte es geheißen, dass Volkswagen knapp die Hälfte an der Porsche übernimmt und der Sportwagenbauer als zehnte Marke in den Konzern integriert werde.

dpa

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare