Größte Messe aller Zeiten

Spielwarenmesse begeistert Groß und Klein

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Die Spielwarenmesse in Nürnberg öffnet seine Tore für Besucher aus aller Welt.

Nürnberg - Besucher aus aller Welt strömen derzeit zur Spielwarenmesse in Nürnberg. Flächenmäßig ist sie die größte aller Zeiten. Händler sind vor allem auf der Suche nach neuen Verkaufsschlagern.

Die weltweit größte Spielwarenmesse in Nürnberg hat begonnen. Direkt nach dem Öffnen der Hallen am Mittwochmorgen strömten bereits zahlreiche Fachbesucher durch die Tore.

Die Händler sind auf der Suche nach neuen Verkaufsschlagern - und haben die Wahl unter rund einer Million Produkten, die 2750 Aussteller präsentieren. Das Angebot reicht von Baby- und Kleinkindartikeln über Plüsch und Holzspielzeug bis hin zu Lernspielen, Outdoorspielwaren und Schulbedarf.

Spielwarenmesse begeistert große und kleine Besucher

Spielwarenmesse: Bilder aus Nürnberg

Flächenmäßig ist es „die größte Spielwarenmesse aller Zeiten“, wie die Veranstalter betonen - nach dem Neubau einer weiteren Halle breitet sich die Branchenschau nun auf 170 000 Quadratmetern aus. Bis zum Ende der Messe am Montag werden rund 73.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet.

Nach der Übernahme des Spielzeug-Großhändlers Hoffmann zu Beginn dieses Jahres setzt der Einkaufsverbund Vedes auf einen kräftigen Wachstumsschub. „Wir haben die Weichen gestellt für einen erheblichen Umsatzsprung im Großhandelsbereich“, sagte Vedes-Vorstandschef Thomas Märtz am Mittwoch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Die Vorteile eines schlagkräftigen Großhandels kämen auch dem Fachhandel zugute.

Im vergangenen Jahr hatten die europaweit 1150 angeschlossenen Vedes- und Spielzeug-Ring-Geschäfte ihren Umsatz um 1,5 Prozent auf 570 Millionen Euro gesteigert. Die deutschen Mitglieder verzeichneten ein etwas höheres Plus von 1,7 Prozent auf 485 Millionen Euro.

Damit liegen die Vedes-Händler leicht über dem deutschen Marktdurchschnitt, der nach aktuellen Zahlen um 1,5 Prozent zulegte - die Branche war bis vor wenigen Tagen noch von einem Plus von drei Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro ausgegangen. „Wir hatten es geahnt, weil das Weihnachtsgeschäft zum Schluss ein paar Schleifspuren hatte“, kommentierte der Geschäftsführer des Bundesverbands des Spielwaren-Einzelhandels, Willy Fischel, die Entwicklung.

Im kommenden Jahr sollen die Erlöse um ein bis zwei Prozent zulegen - sowohl branchenweit als auch bei den Vedes-Händlern. Letztere hatten 2013 erneut von Bonuszahlungen ihrer Kooperative in Höhe von 3,4 Millionen Euro profitiert. Durch die Ausschüttungen reduzierte sich das Ergebnis der Vedes AG auf 0,7 Millionen Euro - und lag damit auf Vorjahresniveau.

dpa

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