Tausende Metaller im Ausstand - Arbeitgeber signalisieren Bewegung

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Demonstranten stehen während eines Warnstreiks der Gewerkschaft IG Metall vor dem Mercedes-Benz-Werk in Untertürkheim. Foto: Daniel Naupold

Stuttgart (dpa) - Kurz vor der dritten Tarifrunde für die Beschäftigten der Metallindustrie haben die Arbeitgeber Bewegung bei einigen Forderungen der Gewerkschaft signalisiert.

Beim verlangten Gehaltsplus allerdings zeigen sie kein Entgegenkommen. Heute traten wieder tausende Beschäftigte in den Warnstreik. Unter anderem versammelten sie sich vor dem Daimler-Motorenwerk in Stuttgart 5000 Arbeitnehmer. Der Stuttgarter IG-Metall-Chef Uwe Meinhardt rief den Arbeitgebern zu: "Wenn sie bockig bleiben, werden wir die Schrauben weiter anziehen."

Südwestmetall-Hauptgeschäftsführer Peer-Michael Dick sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Bei Altersteilzeit und Weiterbildung sehen wir Möglichkeiten, unsere Lösungsansätze zu konkretisieren." Details nannte er vor dem Treffen mit der IG Metall an diesem Mittwoch in Sindelfingen nicht. Auch im Bezirk Mitte wird am Mittwoch in dritter Runde verhandelt.

Die Gewerkschaft fordert für die 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche einen erweiterten Zugang zur Altersteilzeit, eine bezuschusste Weiterbildungs-Teilzeit sowie ein Gehaltsplus um 5,5 Prozent. Die Arbeitgeber hatten 2,2 Prozent mehr Geld geboten.

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