Telekom-Beschäftigte treten in den Warnstreik

Berlin - Im bundesweiten Tarifkonflikt bei der Telekom haben am Donnerstag Warnstreiks begonnen. Die Gewerkschaft ver.di hat 10.000 Beschäftigte zu zweistündigen Ausständen aufgerufen.

In München legten am Morgen Beschäftigte von mehreren Telekom-Standorten die Arbeit nieder, wie ein ver.di-Sprecher in Berlin sagte. In anderen Städten sollten die Warnstreiks später beginnen. Ver.di sieht die Ausstände als “ernstzunehmendes Signal“ an die Arbeitgeber vor der vierten Verhandlungsrunde, die am 18. April beginnt.

Die Gewerkschaft fordert für die mehr als 85.000 Beschäftigten bei den Telekom-Gesellschaften 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine stärkere Anhebung niedriger Einkommen. Die Arbeitgeber haben ver.di zufolge noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt.

dapd

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