Gegen Reichenabgabe

Tengelmann-Chef: "Sind wir denn im Krieg?"

+
Karl-Erivan Haub, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann.

Mülheim/Ruhr - Der Tengelmann-Chef und -Miteigentümer Karl-Erivan Haub hat sich strikt gegen eine Reichenabgabe zur Bewältigung der Euro-Schuldenkrise ausgesprochen.

“Sind wir denn im Krieg?“, sagte Haub am Donnerstag in Mülheim an der Ruhr. “Unser Geld ist hier im Betrieb, das liegt nicht auf dem Bargeldkonto.“ Wenn man Unternehmern erhebliche neue Lasten auferlege, könnten sie sogar gezwungen sein, Betriebe zu verkaufen und dabei würden Arbeitsplätze verloren gehen.

Haub reagierte damit auf den Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Betuchte könnten mit Zwangsanleihen und Vermögensabgaben die hohen Staatsschulden finanzieren. Angesichts der Verunsicherung der Verbraucher in der Euro-Krise fordert der Handelskonzern (Obi, Kik) eindringlich eine bessere Erklärung der Rettungsmaßnahmen durch die Politik.

dpa

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare