Texas Instruments wird mehr Chips los

Dallas - Der US-Konzern Texas Instruments ist insbesondere Schülern durch seine Taschenrechner bekannt, doch die Chips der Amerikaner stecken auch in vielen Millionen Alltagsgeräten. Die Geschäfte laufen gut.

Der Chip-Spezialist Texas Instruments profitiert von seinem Fokus auf Alltagsgeräte und vernetzte Technik. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar (2,4 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 683 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Montag am Firmensitz in Dallas mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten.

Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagstechnik wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Außerdem gehört TI zu den großen Herstellern von Prozessoren, die bei der Verarbeitung von Audio- und Videosignalen benötigt werden. Wegen dieser breiten Aufstellung gilt der Konzern als ein Konjunkturbarometer.

Aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer hatte sich Texas Instruments zurückgezogen und dabei Stellen abgebaut. Für das laufende Quartal peilt das Management nun zwischen 3,3 Milliarden und 3,6 Milliarden Dollar Umsatz an.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare