US-Justiz stimmt Fusion der Bierriesen AnheuserBusch und SABMiller zu

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Ein Getränkeriese ist enstanden:  Bierflaschen des Konzerns Anheuser-Busch Inbev. Foto: Daniel Karmann

Washington (dpa) - Nach den Wettbewerbshütern der Europäischen Union hat auch das US-Justizministerium der Megafusion der Bierkonzerne AnheuserBusch und SABMiller zugestimmt.

Als Voraussetzung muss aber das gesamte US-Geschäft von SABMiller abgegeben werden. AnheuserBusch, Hersteller unter anderem der Marke Budweiser, erklärte in einer Stellungnahme am Mittwoch, man werde wie angekündigt die Marke Miller an Molson Coors veräußern. Darüber hinaus müssten weitere Geschäfte abgegeben werden, teilte das Justizministerium in Washington mit.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits in 21 Ländern die wettbewerbsrechtliche Zustimmung für die Fusion erhalten. Die Europäische Union hatte im Mai zugestimmt, aber zur Auflage gemacht, praktisch das gesamte SAB-Geschäft in Europa, unter anderem mit der Marke Pilsner Urquell, abzutrennen.

Die im November 2015 beschlossene Fusion soll Ende des Jahres endgültig spruchreif werden. Sie würde die bislang größte Übernahme der Branche darstellen. AB Inbev ist bereit, 71 Milliarden britische Pfund für die bisherige Nummer Zwei am Weltmarkt auf den Tisch zu legen; das waren damals umgerechnet rund 100 Milliarden Euro - wegen des Kursrutsches beim Pfund nach dem Brexit-Votum aktuell aber nur noch rund 85 Milliarden Euro.

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