Bericht: Airlines haben um Staatshilfe gebeten

Berlin - Die großen Fluggesellschaften und Reisekonzerne haben laut Medieninformationen bereits inoffiziell um staatliche Hilfe bei der Bundesregierung angefragt.

Hintergrund sind Millionenausfälle durch das Flugverbot der vergangenen Tage. Laut dem Bericht wurde bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Montagnachmittag um Geld gebeten. Ein offizieller Antrag sei allerdings noch nicht gestellt worden, berichtet die Zeitung (Dienstagausgabe).

Asche-Chaos in Deutschland

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Die Unternehmen wollten Hilfe vom Staat für Leistungen, die sie im Zuge der Umstände der Aschewolken-Krise über das Maß hinaus erbrächten, zu dem sie rechtlich verpflichtet seien. Dazu zählten insbesondere Hotelübernachtungen und die Verpflegung für gestrandete Passagiere.

Nach Schätzungen des Deutsche Industrie- und Handelskammertages (DIHK) verursacht die Sperrung des deutschen Luftraums für die Industrie täglich Umsatzeinbußen in Höhe von einer Milliarde Euro.

Die SPD ist auch für den Fall einer Ausweitung des Flugverbotes gegen Hilfen für Luftfahrtunternehmen. “Witterungsbedingte Flugausfälle gehören zum unternehmerischen Risiko der Airlines“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold, der Online-Ausgabe des “Handelsblatts“. Unter den Wartenden befänden sich ja auch Geschäftsleute, die geschäftliche Einbußen hinnehmen müssten. “Der Staat kann nicht jedes Risiko absichern“, betonte Pronold.

dapd

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