Für die Gläserne Manufaktur

VW-Betriebsratschef: Neues Konzept für Werk Dresden

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"Wir stehen in engem Kontakt zu den Kollegen in Dresden. Gemeinsam besprechen wir mit dem Markenvorstand das Übergangskonzept und die endgültige Lösung für die Gläserne Manufaktur", sagt Osterloh.

Dresden/Wolfsburg - Bis spätestens zum Ende dieses Jahres will der VW-Vorstand nach Angaben von Betriebsratschef Bernd Osterloh ein neues Konzept für die Gläserne Manufaktur in Dresden vorlegen.

"Wir stehen in engem Kontakt zu den Kollegen in Dresden. Gemeinsam besprechen wir mit dem Markenvorstand das Übergangskonzept und die endgültige Lösung für die Gläserne Manufaktur", sagte Osterloh.

Das Gebäude im Herzen Dresdens sei "ein absoluter Besuchermagnet und eine Perle für Volkswagen. Wir werden hier sicherlich auch künftig innovative Produkte fertigen und zeigen." Osterloh wünscht sich die Rückkehr des Phaeton - als E-Auto. Bislang ist das nur Zukunftsmusik.

Nachdem das Produktionsende der Oberklassen-Limousine zunächst für Ende März angedacht war, rollt nun bereits der letzte Phaeton in der Manufaktur vom Band. Bereits in der kommenden Woche soll dann mit dem Umbau der 2001 eröffneten VW-Niederlassung begonnen werden. Entlassungen soll es keine geben - etwa 100 Mitarbeiter sollen in Dresden bleiben, die restlichen zunächst im Werk Zwickau weiterbeschäftigt werden.

Phaeton zurück in die Manufaktur

In der Konzernzentrale in Wolfsburg glaubt man fest daran, das Luxusmodell in die Manufaktur zurückholen zu können. "Der Phaeton ist und bleibt ein wesentliches Projekt für Volkswagen. Er ist für die Positionierung der Marke Volkswagen und für die Demonstration unserer technologischen Fähigkeiten unerlässlich", sagte ein Sprecher.

Berichte, wonach der E-Phaeton schon wieder von VW-Markenchef Herbert Diess gestoppt sei, weist das Unternehmen rigoros zurück - und setzt auf Zeit: "Der Phaeton macht nur Sinn, wenn er wieder der unumstrittene Leuchtturm der Marke Volkswagen wird. Die nächste Generation des Phaeton wird voll elektrisch und voll vernetzt sein."

dpa

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