"Wall Street Journal" berichtet

Rettungsplan für Solarworld steht

Bonn - Der Rettungsplan für den angeschlagenen Solarmodulhersteller Solarworld ist einem Medienbericht zufolge fertig. Vorstandschef Frank Asbeck wollte dies am Wochenende nicht kommentieren.

Das hoch verschuldete Unternehmen aus Bonn habe sich mit einem Investor aus dem Emirat Katar und einem Großteil seiner Gläubiger auf wichtige Details der künftigen Finanzstruktur geeinigt, berichtete das "Wall Street Journal Deutschland" unter Berufung auf "eine mit den Verhandlungen vertraute Person".

Vorstandschef Frank Asbeck wollte den Bericht am Wochenende nicht kommentieren. "Kann ich nicht bestätigen", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Warten Sie mal Montag, Dienstag ab."

Dem Zeitungsbericht zufolge will das Unternehmen Qatar Solar Technologies 35 Millionen Euro im Rahmen einer Kapitalerhöhung für etwa 30 Prozent der Solarworld-Anteile ausgeben. Zudem sei zu erwarten, dass es eine Wandelanleihe zeichnen werde, die noch einmal ungefähr 200 Millionen Euro in die Kasse spülen dürfte. Unternehmensgründer Asbeck selbst wolle 11 Millionen Euro beisteuern. Solarworld ist mit rund 900 Millionen Euro verschuldet.

dpa

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