Weiterer Prozesstag für Deutsche-Bank-Co-Chef Fitschen

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Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann (l.), und der heutige Co-Chef Jürgen Fitschen bei einem früheren Verhandlungstermin in München. Foto: Sven Hoppe/Archiv

München (dpa) - Tag 23 im Strafprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen: Heute muss der Top-Banker wieder ins Münchner Landgericht, wo er sich zusammen mit seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer wegen versuchten Prozessbetrugs im Fall Kirch verantworten muss.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird ein weiterer Zeuge vernommen. Der Prozess hatte bereits im April begonnen und sollte nach der ursprünglichen Planung bereits abgeschlossen sein. Die Anklagebehörde hatte aber die Vernehmung zahlreicher zusätzlicher Zeugen beantragt, um ihre Vorwürfe zu beweisen. Inzwischen gehen die Richter von einem Abschluss erst im Februar aus.

Fitschen, Ackermann, Breuer und zwei weitere Ex-Banker sollen vor vier Jahren Richter betrogen haben, um Schadenersatzforderungen des Medienunternehmers Leo Kirch von der Deutschen Bank abzuwenden. Alle fünf hatten diesen Vorwurf zurückgewiesen. Kirch hatte stets die Deutsche Bank für die Pleite seines Medienkonzerns verantwortlich gemacht und um Schadenersatz gekämpft.

Staatsanwaltschaft München zur Anklage im Fall Kirch

Deutsche Bank zum Vergleich mit Kirch

BGH-Abschrift Breuer-Interview zu Kirch

Vorstand Deutsche Bank

Vita Fitschen beim Bankenverband

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