"Welt" berichtet:

Streit zwischen Audi und chinesischem Autobauer

Ingolstadt - Der Autobauer Audi hat im Namensstreit mit dem chinesischen Automobilhersteller Qoros einen ersten Erfolg erzielt.

Die für Markenfragen zuständige Zivilkammer am Landgericht Hamburg habe Qoros die Verwendung des Kürzels "Q" für eine Limousine untersagt, berichtet die "Welt" (Montagausgabe). Ein Audisprecher bestätigte am Sonntag, dass gegen Qoros eine einstweilige Verfügung beantragt und auch erlassen wurde. Zum Inhalt äußerte er sich aber nicht.

Laut "Welt" will Quoros in diesem Jahr erstmals Modelle aus eigener Produktion auf den Markt bringen. Die Weltpremiere der ersten Limousine ist Anfang März auf dem Genfer Autosalon, der ersten großen Automesse des Jahres in Europa, geplant. Das Auto sollte den Namen GQ3 bekommen. Dies hat Audi nun im ersten Anlauf verhindert. Die sogenannten SUV-Modelle von Audi, die das "Q" als Namen tragen, sind eine der erfolgreichsten Produktreihen im VW-Konzern.

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Köln (dpa) - Die internationale Möbelmesse IMM hat in Köln begonnen. Bis Sonntag werden etwa 150 000 Besucher erwartet. In den ersten vier Messetagen …
Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Kommentare