Warnung vor globalen Risiken

Weltbank: Globale Wirtschaft auf gutem Weg

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Mit der 365 Meter langen und 51 Meter breiten MSC "Daniela" macht eines der weltweit größten Containerschiffe am Containerterminal in Bremerhaven fest.

Washington - Der Konjunkturausblick der Weltbank klingt rundweg positiv. Auch für die Eurozone wird es laut der Prognose aufwärts gehen. Dennoch warnt die Organisation auch vor globalen Risiken.

Das Gebäude der Weltbank in Washington.

Die Aussichten für die globale Wirtschaft sind nach Einschätzung der Weltbank so gut wie lange nicht mehr. Während die Schwellen- und Entwicklungsländer weiter stark zulegten, befreiten sich die Industriestaaten endlich aus ihrer jahrelangen Krise, urteilt die internationale Finanzorganisation in ihrem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Bericht zur Lage der Weltwirtschaft. Nach einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2,4 Prozent 2013 werde es in diesem Jahr insgesamt um 3,2 Prozent steigen. 2015 werde das globale Wachstum 3,4 Prozent betragen und 2016 dann 3,5 Prozent.

„Die Leistung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt an Kraft zu und das sollte in den kommenden Monaten stärkeres Wachstum in den Entwicklungsländern unterstützen“, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim in einer Mitteilung. So steigt das BIP demnach in den reichen Nationen zwischen 2013 und 2016 von 1,3 auf 2,4 Prozent. In den Schwellen- und Entwicklungsländern zieht es der Prognose zufolge von 4,8 auf 5,7 Prozent an.

Auch für die Eurozone geht es aufwärts

Auch für die Eurozone geht es laut der Weltbank aufwärts: In diesem Jahr erreiche sie ein Wachstum von 1,1 Prozent, 2015 sollen es 1,4 Prozent sein und 2016 liege das Plus beim BIP dann bei 1,5 Prozent. Deutlich besser sieht es in den USA aus. Für die größte Volkswirtschaft rechnet die Weltbank in diesem Jahr mit 2,8 Prozent, für 2015 mit 2,9 und für 2016 mit 3,0 Prozent.

Weltbank warnt auch vor globale Risiken

Die Organisation warnt aber auch vor globale Risiken. Vor allem die Möglichkeit steigender Zinsen durch eine strengere Geldpolitik der Notenbanken könnte den aufstrebenden Ländern Probleme bereiten.

dpa

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