GDL-Vorsitzender: "Wir können auch härter"

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GDL-Chef Claus Weselsky wird am Dienstag (22.02.2011) in Berlin im Hauptbahnhof von einem Fernsehteam interviewt.

Dortmund - Nach dem Warnstreik im Bahn-Konflikt am Dienstagmorgen kündigt Claus Weselsky, Vorsitzender der Lokführergewerkschaft GDL, weitere Aktionen an. Er knüpft diese aber an Bedingungen.

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Weitere Aktionen gibt es nur, wenn die Mitglieder entsprechend entscheiden. “Unser Signal lautet: Wir können auch noch stärker und härter“, sagte Weselsky den “Ruhr Nachrichten“ (Mittwochausgabe). Am 7. März wolle die GDL das Ergebnis der Urabstimmung über einen unbefristeten Streik mitteilen.

Bahnkunden wolle man frühzeitig über weitere Streiks informieren. “Wir werden rechtzeitig über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen entscheiden, damit sich jeder darauf einstellen kann. Wir werden aufpassen, dass der Frust der Bahnkunden nicht überhandnimmt.“

Jetzt wolle die GDL zunächst die Reaktionen der Arbeitgeberseite abwarten. “Die Lokführer sind und bleiben gesprächsbereit“, so Weselsky. Mit dem ersten Streiktag am Dienstag sei seine Gewerkschaft unterdessen “sehr zufrieden“.

dapd

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