Zahl der regulären Jobs steigt weiter

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Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten erhöhte sich nur um rund 0,6 Prozent auf 21,4 Millionen. Foto: Patrick Seeger

Gut jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet nicht in einem normalen Arbeitsverhältnis. Dieser Anteil wächst aber nicht mehr. Stattdessen werden mehr reguläre Jobs vergeben.

Wiesbaden (dpa) - In Deutschland sind im vergangenen Jahr 317 000 zusätzliche reguläre Jobs entstanden.

Die Zahl der Erwerbstätigen in einem sogenannten Normalarbeitsverhältnis - unbefristet, voll sozialversicherungspflichtig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden - stieg auf 24,8 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Hauptgrund ist erneut der Anstieg der Beschäftigten mit einem Teilzeitjob von mehr als 20 Stunden um 5,7 Prozent auf 3,4 Millionen, wobei Frauen deutlich überrepräsentiert sind. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten erhöhte sich nur um rund 0,6 Prozent auf 21,4 Millionen. 

Nach der Definition der Statistiker arbeiten 68,7 Prozent der Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen und 20,8 Prozent in so genannten atypischen Jobs. Die übrigen sind Selbstständige.

Die Zahl der atypisch Beschäftigten stieg nur leicht um 28 000 auf 7,53 Millionen Menschen. Darunter verstehen die Statistiker Leiharbeiter, befristet und geringfügig Beschäftigte sowie Arbeitnehmer in Teilzeit mit weniger als 20 Stunden. Mit Ausnahme der Leiharbeit sind in allen Gruppen weibliche Arbeitnehmer überrepräsentiert. Besonders häufig sind Ausländer atypisch beschäftigt. Bei EU-Bürgern liegt der Anteil mit 29 Prozent schon deutlich über dem der deutschen Beschäftigten (19,6 Prozent). Noch eher müssen Nicht-EU-Ausländer mit einem Anteil von 34,4 Prozent die meist schlechter bezahlten Jobs annehmen.

Mitteilung Destatis

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