Spritpreise im Vergleich

München auch beim Tanken ein teures Pflaster

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Am Nachmittag und am frühen Abend sinken die Spritpreise an den Tankstellen. Die teuerste Zeit zum Tanken ist, laut ADAC, der frühe Morgen.

Die Autofahrer in München müssen besonders tief in die Tasche greifen. Die Preise für Benzin und Diesel sind im Vergleich zu anderen Städten derzeit, laut ADAC, am höchsten.

Am günstigsten tankt man hingegen in den ostdeutschen Landeshauptstädten Erfurt (Benzin) sowie Dresden und Magdeburg (beide Diesel). So das Ergebnis der aktuellen monatlichen ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in den 16 Landeshauptstädten sowie den weiteren vier größten deutschen Städten (Köln, Frankfurt am Main, Dortmund und Essen).

Ob Benzin oder Diesel - die Preise in München sind demnach am teuersten. Ein Liter Super E10 kostet dort durchschnittlich 1,569 Euro, ein Liter Diesel 1,473 Euro.

In Erfurt dagegen ist Super E10 mit 1,522 Euro je Liter am günstigsten. Diesel ist in Dresden, aber auch in Magdeburg unter allen 20 Städten am preiswertesten, nämlich 1,429 Euro. Damit beträgt die Preisdifferenz zwischen der teuersten und der günstigsten Stadt bei Benzin 4,7 Cent je Liter, bei Diesel 4,4 Cent.

Der ADAC weist darauf hin, dass neben den regionalen Preisunterschieden sich auch innerhalb der Städte im Tagesverlauf sowie zwischen den verschiedenen Anbietern teils erhebliche Preisdifferenzen ergeben können.

So ist erfahrungsgemäß die teuerste Zeit zum Tanken der frühe Morgen, während am Nachmittag und am frühen Abend am wenigsten zu bezahlen ist. Die vorliegenden Daten sind laut ADAC eine Momentaufnahme der Preise vom heutigen Vormittag. Es ist daher zu erwarten, dass die Preise heute noch sinken.

Handy am Steuer: Für Verkehrssünder wird's teurer 

Handy am Steuer
Das neue Punktesystem für Verkehrssünder ist beschlossene Sache. Ab 1. Mai 2014 wird für Autofahrer so einiges anders werden. Telefonieren am Steuer kostet dann 60 Euro (vorher 40 Euro). © dpa
Winterreifen
Auch bei fehlenden Winterreifen stehen 60 Euro im Bußgeldkatalog. © pa/obs/Nokian
Nebel
Bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schnee oder Regen müssen Autofahrer außerhalb geschlossener Ortschaften das Abblenddlicht einschalten. © dpa/dpaweb-tz
Abblendlicht Auto
Wer außerhalb geschlossener Ortschaften am Tag ohne Abblendlicht fährt, kassiert 1 Punkt in Flensburg und 60 Euro. © dpa-mzv
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Wer auf der Autobahn wendet bekommt 2 Punkte. © dpa
Polizei Kontrolle Autobahn
Im neuem Punktesystem werden Delikte je nach Schwere mit 1, 2 oder 3 Punkten bewertet. Der Führerschein wird nach 8 statt 18 Punkten entzogen.  © dpa
Promille
Mit 3 Punkten werden auch fahrlässige Tötung oder Trunkenheit im Verkehr erfasst. © dpa
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Wer das Haltezeichen eines Polizisten nicht befolgt, zahlt in Zukunft 70 statt 50 Euro. © dpa
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Das Einfahren in eine Umweltzone ohne erforderliche Plakette kostet 80 statt 40 Euro, dafür gibt es keinen Punkt mehr. © dpa

ots/tz

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