Urlauber kehren zurück

ADAC-Warnung: Viele Staus zum Ferienende

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Bald wird es wieder voll auf den Autobahnen.

In den ersten Bundesländern nähert sich die Ferienzeit schon wieder dem Ende. Deshalb warnt der ADAC vor vollen Autobahnen - diese sind betroffen.

München - Zahlreiche Urlauber machen sich am Wochenende auf den Heimweg - in Nordrhein-Westfalen und Hamburg enden kommende Woche die Sommerferien. Autofahrer müssen sich deswegen auf viel Verkehr auf den Routen aus den südlichen Urlaubsländern einstellen, wie der ADAC am Freitag mitteilte.

Vor allem die Strecken in Richtung Norden und Westen seien betroffen. Zusätzlich mache sich der Rückreiseverkehr nach Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und in Nachbarländer wie Frankreich, Belgien sowie in Teile der Niederlande bemerkbar, wo einige Tage später das Schuljahr beginnt.

Auf diesen Straßen müssen Sie mit Stau rechnen

Mit der ersten großen Welle rechnet der Verband am Samstagvormittag. Betroffen seien vor allem die Hauptverkehrsachsen über die A1, A3, A5 und A7. Auch am Sonntag müssten Autofahrer mit langen Wartezeiten und Staus rechnen. Insgesamt gebe es derzeit rund 500 Baustellen im Autobahn-Netz.

Bei der Einreise von Österreich nach Deutschland müssten Autofahrer zudem Wartezeiten von circa einer Stunde einkalkulieren. Am stärksten gefährdet sind laut ADAC die Autobahnübergänge Walserberg (A8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein - Rosenheim).

Hier finden Sie eine detaillierte Stauprognose des ADAC.

Auch interessant: Darum sollten Sie niemals die Füße aufs Armaturenbrett legen.

dpa

Vorsicht: In diesen Ländern sind die gefährlichsten Straßen

In Mosambik sind Autofahrer nicht nur ungeduldig, sondern der generell schlechte Zustand der Straßen sorgt für viele Verkehrsunfälle - und dementsprechend eine hohe Zahl an Verkehrstoten. 31,6 von 100.000 Einwohnern sterben im Straßenverkehr.
In Mosambik sind Autofahrer nicht nur ungeduldig, sondern der generell schlechte Zustand der Straßen sorgt für viele Verkehrsunfälle - und dementsprechend eine hohe Zahl an Verkehrstoten. 31,6 von 100.000 Einwohnern sterben im Straßenverkehr. © picture alliance / dpa / Jeronimo Muianga
Verkehrsregeln spielen in Ruanda auch nur unterschwellig eine Rolle. 32,1 Menschen (von 100.000) verlieren auf den Straßen ihr Leben durch Verkehrsunfälle.
Verkehrsregeln spielen in Ruanda auch nur unterschwellig eine Rolle. 32,1 Menschen (von 100.000) verlieren auf den Straßen ihr Leben durch Verkehrsunfälle. © pixabay / 12019
Schlechter Straßenbau, ungehaltene Autofahrer und keine Anschnallpflicht für Kinder sorgen im Iran ebenfalls für 32,1 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner.
Schlechter Straßenbau, ungehaltene Autofahrer und keine Anschnallpflicht für Kinder sorgen im Iran ebenfalls für 32,1 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner. © picture alliance / dpa / Michael Kappeler
Ähnlich wie in den vorangegangen Ländern sind auch in Zentralafrika die Straßen in äußerst schlechtem Zustand. Hier trifft es im Schnitt 32,4 Einwohner.
Ähnlich wie in den vorangegangen Ländern sind auch in Zentralafrika die Straßen in äußerst schlechtem Zustand. Hier trifft es im Schnitt 32,4 Einwohner. © pixabay / jeanvdmeulen
In Tansania sollten Sie sich ebenfalls von den Straßen fernhalten: Es gelten so gut wie keine Verkehrsregeln, mit Führerscheinprüfungen nimmt man es nicht so genau und die Straßen sind schlecht ausgebaut. 32,9 Verkehrstote zählt man hier pro 100.000 Einwohner.
In Tansania sollten Sie sich ebenfalls von den Straßen fernhalten: Es gelten so gut wie keine Verkehrsregeln, mit Führerscheinprüfungen nimmt man es nicht so genau und die Straßen sind schlecht ausgebaut. 32,9 Verkehrstote zählt man hier pro 100.000 Einwohner. © picture alliance / dpa / Carola Frentzen
In der Demokratischen Republik Kongo hat man stark mit dem Wetter zu kämpfen - das sorgt für riesige Schlammlöcher und marode Straßen. Außerdem zählen zur Statistik - 33,2 Verkehrstote - auch noch Autodiebstähle und Entführungen mit Todesfolge.
In der Demokratischen Republik Kongo hat man stark mit dem Wetter zu kämpfen - das sorgt für riesige Schlammlöcher und marode Straßen. Außerdem zählen zur Statistik - 33,2 Verkehrstote - auch noch Autodiebstähle und Entführungen mit Todesfolge. © picture alliance / Jürgen Bätz
33,7 Verkehrstote gibt es in Liberia im Schnitt. Das liegt sowohl an den schlechten Straßen als auch an gefährlichen Diebstählen. Besonders nachts sollten Sie sich von den Straßen fernhalten.
33,7 Verkehrstote gibt es in Liberia im Schnitt. Das liegt sowohl an den schlechten Straßen als auch an gefährlichen Diebstählen. Besonders nachts sollten Sie sich von den Straßen fernhalten. © picture alliance / dpa / Karl Nietfeld
In Malawi machen den Autofahrern eine fehlende Beleuchtung, Riesenschlaglöcher und Hindernisse auf den Straßen zu schaffen. Auch bewaffnete Überfälle sind nicht selten - deshalb zählt WHO 35 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner.
In Malawi machen den Autofahrern eine fehlende Beleuchtung, Riesenschlaglöcher und Hindernisse auf den Straßen zu schaffen. Auch bewaffnete Überfälle sind nicht selten - deshalb zählt WHO 35 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner. © pixabay / 12019
Vorsicht in Thailand: 36,2 Verkehrsteilnehmer lassen hier im Schnitt ihr Leben. Zu hohen Geschwindigkeiten und Verkehrsregeln, die nicht eingehalten werden, kommt noch die Trunkenheit am Steuer zu den Gefahren im Straßenverkehr hinzu.
Vorsicht in Thailand: 36,2 Verkehrsteilnehmer lassen hier im Schnitt ihr Leben. Zu hohen Geschwindigkeiten und Verkehrsregeln, die nicht eingehalten werden, kommt noch die Trunkenheit am Steuer zu den Gefahren im Straßenverkehr hinzu. © pixabay / 12019
Verkehrsunfälle, die tödlich enden, belegen in Libyen den dritten Platz der häufigsten Todesursachen. Alkohol am Steuer zählt ebenso zu den Gründen wie eine mangelnde Kontrolle der Verkehrsregeln. Außerdem bringen Sandstürme die Autofahrer in Gefahr. Deshalb trifft es in Libyen 73,4 Menschen pro 100.000 Einwohner.
Verkehrsunfälle, die tödlich enden, belegen in Libyen den dritten Platz der häufigsten Todesursachen. Alkohol am Steuer zählt ebenso zu den Gründen wie eine mangelnde Kontrolle der Verkehrsregeln. Außerdem bringen Sandstürme die Autofahrer in Gefahr. Deshalb trifft es in Libyen 73,4 Menschen pro 100.000 Einwohner. © picture alliance / dpa / Anne-Beatrice Clasmann

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