Autotürschloss nutzen: Sicherheitslücke in Funk-Schlüsseln

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Der Ersatzschlüssel zum Öffnen der Autotür ist bei Funk-Autoschlüsseln nicht immer so leicht zu finden. Foto: Andrea Warnecke

Forscher haben bei Auto-Schließsystemen eine massive Sicherheitslücke offengelegt. Weltweit sollen 100 Millionen Fahrzeuge betroffen sein. Die Autoindustrie wird zum Handeln aufgefordert.

Stuttgart (dpa/tmn) - Millionen Funkschlüssel, die in seit 1995 gebauten Autos verwendet werden, sind unsicher und könnten kopiert werden. Das haben Sicherheitsforscher aus Deutschland und Großbritannien herausgefunden.

Der bislang einzig wirksame Schutz gegen ein Ausspionieren des Funksignals lautet: Den Metall-Schlüssel und das Türschloss statt der Funkfernbedienung verwenden. Dazu rät Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE). Diesen Metall-Schlüssel haben auch die Funkschlüssel noch, er kann eingeklappt sein oder in der Schlüsselkarte stecken. Wobei der Club das tatsächliche Risiko für einzelne Autobesitzer als eher gering einschätzt.

Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen: Keine Wertsachen im Auto lassen, schon gar nicht sichtbar. Wer Sorge hat, dass sein Wagen nicht nur spurlos geöffnet und ausgeräumt, sondern auch noch gestohlen wird, kann zum Eisen greifen. "Wer mit einer Lenkradkralle zeigt, dass er kein leichtes Opfer ist, schreckt potenzielle Diebe ab", sagt Hack.

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