Beulen, Rost, Ölrückstände

Beim Gebrauchtwagenkauf auch Unterboden und Motorraum prüfen

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Ein Gebrauchtwagen sollte vor dem Kauf gründlich durchgecheckt werden. Auf der Hebebühne lassen sich auch Fahrwerk und Auspuffanlage genauer überprüfen. Foto: David Ebener

Wer einen Gebrauchtwagen kauft, sollte keine Risiken eingehen. Um mögliche Schwächen gleich zu erkennen, ist ein Blick unter das Fahrzeug unverzichtbar. Auch Motorraum und Reifen gehören auf den Prüfstand.

Köln (dpa/tmn) - Käufer eines Gebrauchtwagens sollten bei der Besichtigung nicht nur Karosserie, Innenraum und Papiere unter die Lupe nehmen. Auch der Unterboden gibt wichtige Hinweise, berichtet die "Auto Zeitung" (Ausgabe 9/2018).

Hier können Beulen, Schleifspuren und Kratzer auf Aufsetzer hinweisen. Schweißspuren sind eventuell Folge reparierter Unfallschäden. Auf einer Hebebühne lassen sich auch das Fahrwerk und die Auspuffanlage genauer ansehen. Die Abgasanlage sollte unter anderem weder Rost noch Risse aufweisen, intakt befestigt sein und nicht klappern. Dabei auch die Reifen auf Risse und genügend sowie gleichmäßig abgefahrenes Profil prüfen.

Unter der Motorhaube können auch Laien Mängel entdecken. Ölrückstände deuten beispielsweise auf undichte Motor- und Gehäuseteile. Auf durchgescheuerte Kabel und gammelige Batterien achten. Weißlich eingetrocknete Spuren können auf undichte Kühlsysteme hinweisen.

Zur Besichtigung nehmen Interessenten besser einen technisch kompetenten Begleiter mit, raten die Redakteure. Denn zu zweit sei die Wahrscheinlichkeit größer, Fehler zu entdecken. Zudem haben Käufer auch gleich einen Zeugen vor Ort.

Die Besichtigung machen Interessenten am besten bei Tageslicht und lassen sich nicht unter Zeitdruck setzen. Auch Werkstätten und Prüforganisationen bieten Gebrauchtwagenchecks gegen Gebühr an.

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