BMW bereitet Generationswechsel für den 7er vor

+
Abgespecktes Flaggschiff: Der neue 7er von BMW kommt im Herbst zur IAA und soll bis zu 130 Kilo weniger wiegen als der Vorgänger. Foto: BMW/Barry Hayden

Kurz und lang, leichter und intelligenter: So kommt die neue 7er-Limousine von BMW daher. Den Generationswechsel will der Autobauer auf der IAA im Spätsommer feiern. Vor allem das Anzeige- und Bedienkonzept sowie die Assistenzsysteme wurden überarbeitet.

Miramas (dpa/tmn) - BMW bereitet den Generationswechsel für den 7er vor. Das neue Flaggschiff soll seine Publikumspremiere auf der IAA (17. bis 27. September) in Frankfurt am Main feiern und noch in diesem Jahr in den Handel kommen, teilte der Hersteller mit.

Die wieder in einer Kurz- und Langversion angebotene Limousine soll trotz deutlich erweiterter Ausstattung um bis zu 130 Kilo abspecken und so noch 1,9 Tonnen wiegen. Verantwortlich dafür sind laut den Entwicklern Bauteile aus Karbon sowie Leichtbaumaßnahmen bei Ausstattung, Antrieb und Fahrwerk. Das soll den Verbrauch reduzieren und zugleich die Agilität der serienmäßig mit Luftfederung sowie auf Wunsch mit Allradantrieb und Hinterradlenkung ausgestatteten Luxuslimousine steigern.

Neu ist auch das Anzeige- und Bedienkonzept: Zum digitalen Cockpit gibt es erstmals einen großen Touchscreen über der Mittelkonsole sowie eine Gestensteuerung. Das Annehmen und Ablehnen von Telefonaten, die Lautstärkeregelung oder den Start der Zielführung erledigt der 7er künftig auf Fingerzeig.

Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt waren laut BMW die Assistenzsysteme. Bei der Spurführung hilft der 7er jetzt mit einem aktiven Lenkeingriff bis Tempo 210, der Tempomat lässt sich mit einem Knopfdruck an das elektronisch erkannte Tempolimit anpassen. Und den letzten Meter in eine enge Parklücke oder Garage fährt die Limousine künftig alleine.

Starten werde der Siebener mit Sechs- und Achtzylinder-Benzinern und einem Sechszylinder-Diesel, zu denen BMW noch keine konkreten Angaben machte. Später wird es auch wieder einen V12-Motor und erstmals einen Plug-In-Hybriden geben, bestätigte eine Sprecherin. Mittelfristig sind nach Informationen aus Unternehmenskreisen aber auch Vierzylinder für das Flaggschiff denkbar.

Webseite der IAA

Meistgelesen

Das sind die „Allradautos des Jahres 2017“
Das sind die „Allradautos des Jahres 2017“
Der neue Opel Insignia - Opels ganzer Stolz
Der neue Opel Insignia - Opels ganzer Stolz
Mon dieu! Dieser Citroën 2CV ist komplett aus Holz!
Mon dieu! Dieser Citroën 2CV ist komplett aus Holz!
Radarfalle geteert und gefedert
Radarfalle geteert und gefedert

Kommentare