Mehr grün als blau

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Sparfuchs: Mit der Ford Eco-Flotte ist man an der Tankstelle ein seltener Gast.

ECOnetic, Econo Check, EcoBoost. Die Schreibweise ändert sich leicht, aber die Idee ist immer die selbe: Das blaue Oval von Ford wird immer grüner.

Nach Sprit- Knauserern wie Focus ECOnetic (nur 3,8 Liter Verbrauch oder 99 g CO2/km) und drei Jahre vor den ersten Elektround Hybrid-Modellen vom neuen C-Max drücken die Kölner in Sachen Umwelt auf breiter Front mächtig auf die Tube.

Kommt mit wenig Sprit aus: Ford Focus ECOnetic

Bisher sorgt Ford für grünen Gesprächsstoff vor allem mit seinen ECOnetic-Modellen, die mit ihren genügsamen Duratorq-TDCi-Turbodieselmotoren und diversen spritsparenden Maßnahmen auf ungewöhnlich niedrige Verbrauchswerte kommen. Jetzt legt Ford bei den Benzinern mit den neuen EcoBoost-Direkteinspritzern nach.

Es kommt zunächst beim Mondeo sowie im Sport-Van S-Max und im Familien-Van Galaxy zum Einsatz. Clou: Der 2,0-Liter- Turbo entwickelt 203 PS und hat damit 25 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger mit 161 PS aus 2,3 Litern Hubraum. Gleichzeitig verbraucht der EcoBoost aber um 19 Prozent weniger Sprit.

Belohnung: Wer sparsam fährt, kriegt Eco-Blätter

Besonders interessant: Der Drehmomentverlauf ähnelt dem von Dieselmotoren, denn der EcoBoost-Benziner schiebt bereits aus niedrigen Drehzahlen kräftig an. Dazu hat sich Ford unter anderem den Econo Check ausgedacht, der ab Juli bei Ford-Händlern verfügbar sein wird: Sieben Tage lang wird das Fahrverhalten auf Mehr grün als blau Ford mit dem blauen Oval ist mit Eco-Offensive immer grüner unterwegs einen Stick aufgezeichnet und danach auf Einsparungs- Potenziale hin analysiert. Im Preis von 29 Euro ist die Begutachtungdes Autos auf verbrauchsrelevante Faktoren hin wie Motorabstimmung und Reifenluftdruck enthalten. In erster Linie aber geht es um das Verhalten des Fahrers, denn weit mehr als die technischen Maßnahmen können eine Veränderung des Fahrstils die Verbrauchswerte dauerhaft senken.

Fahrhilfe: Der Ford Econo Check hilft Sprit sparen

Tatsache ist laut Ford: Allein dank der Econo Check-Fahrempfehlungen kann ein Autofahrer seinen individuellen Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 Prozent senken. Möglich ist der Econo Check mit Pkw-Modellen von Ford ab Baujahr 1998, die mit einer OBD II-Schnittstelle ausgerüstet sind. Spritspartrainings wie das von Ford angebotene „Eco Driving“ werden nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. Mit solchen Trainings sprechen die Autohersteller und andere Anbeiter allerdings aus Zeit- und Kosten gründen kleinere Zielgruppen an, vor allem gewerbliche Fahrer.

Spart: Start-Stopp-System

Der Econo Check hingegen soll möglichst viele Ford-Fahrer beim Spritsparen unterstützen. Die Kosten halten sich in Grenzen, absolvieren kann man den Econo Check etwa in Verbindung mit ohnehin fälligen Inspektionen. Weiter auf dem Vormarsch befinden sich die ECOnetic-Technologien von Ford. Inzwischen ist markeninterner Sparmeister der Ford Fiesta ECOnetic mit 3,7 Litern Verbrauch und 98 g/ km CO2-Ausstoß.

Die einzelnen Maßnahmen von ECOnetic kann man sich inzwischen beim Kauf eines neuen Autos ganz nach Belieben einzeln zusammenstellen – zum Beispiel Start-Stop-System, Schaltempfehlungsanzeige, Leichtlaufreifen oder aerodynamische Verfeinerungen zum Reduzieren des Luftwiderstands. Außerdem bietet Ford eine breite Palette von Modellen mit Erdgas- oder Autogasantrieb (LPG) an – vor allem für Vielfahrer kann sich der Aufpreis etwa von 2.500 Euro für den LPG-Mondeo schnell amortisieren.

Ralf Schütze

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