Günstig und sauber

Angebot an Elektroautos wächst

Elektrische Seele: Sein 81,4 kW/110 PS starker E-Motor soll den Kia Soul EV mit einer Akkuladung bis zu 212 Kilometer weit tragen. Foto: Kia
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Elektrische Seele: Sein 81,4 kW/110 PS starker E-Motor soll den Kia Soul EV mit einer Akkuladung bis zu 212 Kilometer weit tragen.
Keine Abgaswolken: Auch VW bietet zum Beispiel mit Modellen wie dem E-Up elektrische Autos an, die emissionsfrei fahren. Foto: Volkswagen
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Keine Abgaswolken: Auch VW bietet zum Beispiel mit Modellen wie dem E-Up elektrische Autos an, die emissionsfrei fahren.
Amerikanische Basis: Der elektrische Ampera-e soll Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen und auf dem weitgehend baugleichen Chevrolet Bolt basieren. Foto: Opel
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Amerikanische Basis: Der elektrische Ampera-e soll Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen und auf dem weitgehend baugleichen Chevrolet Bolt basieren.
Massenelektrifizierung: Mehr als 400 000 Kunden sollen das Model 3 von Tesla bereits vorbestellt haben. In den USA soll das Elektroauto 35 000 Dollar kosten. Foto: Tesla
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Massenelektrifizierung: Mehr als 400 000 Kunden sollen das Model 3 von Tesla bereits vorbestellt haben. In den USA soll das Elektroauto 35 000 Dollar kosten.
Ran an die Stecker: Die zwischen Bundesregierung und Autoindustrie vereinbarte Förderung soll die Anzahl der E-Autos in Deutschland erhöhen. Foto: Daimler AG
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Ran an die Stecker: Die zwischen Bundesregierung und Autoindustrie vereinbarte Förderung soll die Anzahl der E-Autos in Deutschland erhöhen.
Für die längere Tour: BMW verkauft ab Sommer eine neue Batteriegeneration im i3, die im Alltag eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern bieten soll. Foto: BMW
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Für die längere Tour: BMW verkauft ab Sommer eine neue Batteriegeneration im i3, die im Alltag eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern bieten soll.
Hyundai schwimmt mit dem Strom: Die rein elektrische Version des Ioniq soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Foto: Hyundai
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Hyundai schwimmt mit dem Strom: Die rein elektrische Version des Ioniq soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Nehmen die E-Autos nun doch noch Fahrt auf? Während Politik und Industrie jetzt mit einer Kaufprämie locken, wächst parallel das Angebot an Einstiegsmodellen. Ein Überblick.

Die Hoffnungen auf ein rasantes Wachstum bei den Elektroautos ruhen neben dem von Staat und Industrie finanzierten Zuschuss auch auf einer deutlichen Ausweitung des Fahrzeugangebots - vor allem am unteren Ende des Segments.

Diese E-Autos gibt es schon

Schon bislang war die Auswahl dort vergleichsweise groß. Auch wer nicht auf Leichtkraftfahrzeuge von Kleinserienherstellern oder Zweirad-Zwitter wie den Renault Twizy umsteigen will, kann aus knapp einem Dutzend Fahrzeugen wählen. In den bürgerlichen Fahrzeugklassen bieten sich neben den baugleichen Modellen Mitsubishi EV, Peugeot iOn und Citroën C-Zero an: Renault Zoe, Nissan Leaf, VW Up und Golf, Ford Focus, Kia Soul sowie die Mercedes B-Klasse und der BMW i3.

Die Preise bewegen sich zwischen 19 390 Euro für iOn und C-Zero und annähernd 40 000 Euro für B-Klasse, Golf und i3. Die Reichweiten liegen in der Normmessung bei 150 bis 212 Kilometern. In der Praxis ist das meistens ausreichend. Für die Psychologie aber offenbar noch zu wenig. BMW bietet als einziger Hersteller einen Range Extender: einen Benzinmotor, der an Bord Strom für längere Strecken produziert.

Gerade läuft sich eine neue Generation von Stromern warm, die mit mehr Reichweite und niedrigeren Preisen den Durchbruch schaffen will. Vorreiter dieser neuen Welle ist das Model 3 von Tesla, das vor wenigen Wochen in Kalifornien vorgestellt wurde. In den USA 35 000 Dollar teuer und im Format etwa so groß wie ein 3er BMW, soll das erste Volumenmodell des amerikanischen Akku-Pioniers auf bis zu 350 Kilometer Reichweite kommen, verspricht Firmenchef Elon Musk.

Neue Batterien für mehr Reichweite

GM-Chefin Mary Barra hatte kurz vor Musk den Chevrolet Bolt enthüllt. Er kostet Barra zufolge nach Abzug der staatlichen Förderung in den USA nur 30 000 Dollar und soll über 300 Kilometer weit kommen. Er soll im Herbst 2016 auf die Straße rollen, damit deutlich früher als der Tesla, der frühestens Ende 2017 kommt. Der Bolt bildet die Basis für den weitgehend baugleichen Opel Ampera-e, der laut Hersteller Anfang 2017 in den Handel kommen soll. Als Dritter im Bunde bringt sich auch Hyundai in Stellung und kündigt eine rein elektrische Version des Öko-Modells Ioniq an, die noch in diesem Jahr verkauft werden soll.

BMW stellt für den Sommer eine neue Batteriegeneration im i3 in Aussicht und verspricht mit dann 33 kWh Kapazität eine um 50 Prozent vergrößerte Reichweite. Auf dem Prüfstand soll sie von 190 auf 300 und im Alltag auf immerhin mehr als 200 Kilometer steigen, teilt der Hersteller mit. Daimler will zum Jahresende den Smart erneut mit Elektroantrieb bringen und dann wieder die Preisführerschaft übernehmen. Und wenn VW im Herbst den Golf auffrischt, dann soll der E-Golf einen besseren Akku bekommen.

Elektro-Power-Schönheit! Porsche Mission E

Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Im Cockpit vom Porsche Mission E dominiert die OLED-Technologie. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.
Porsche Mission E auf der IAA 2015: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © Porsche
Porsche Mission E
Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © dpa
Porsche Mission E
Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © dpa
Porsche Mission E
Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © dpa
Porsche Mission E
Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit © dpa
Porsche Mission E
Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © dpa
Porsche Mission E
Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit. © dpa

Bis zum Ende des Jahrzehnts will VW einen eigenen Elektrobaukasten analog zum Modularen Querbaukasten der Golf-Familie entwickeln und daraus E-Fahrzeuge konstruieren. Sie sollen bei Preis und Reichweite mit konventionellen Verbrennern konkurrieren können, kündigt Dzemal Sjenar an. Er leitet den Aufbau der Designstudien in Wolfsburg und hat Anfang des Jahres mit dem Budd-e schon einmal gezeigt, wohin die Reise für so ein Elektroauto gehen könnte.

Porsche Mission E

Und auch Prestige-Projekte wie der Porsche Mission E, ein elektrisches SUV-Coupé von Audi als Gegner für den Tesla Model X und der nur noch als Elektroauto vorgesehene Nachfolger für den VW Phaeton sind weiterhin fest eingeplant. Das bestätigen die Hersteller in Stuttgart, Ingolstadt und Wolfsburg. Außerdem hat BMW zwischen i3 und i8 ein drittes Modell angekündigt. Auch Mercedes will bis zum Ende des Jahrzehnts ein dezidiertes Elektroauto mit rund 500 Kilometern Reichweite anbieten.

Diese Elektroautos können Sie schon kaufen

Der Stadtflitzer Twizy ist 2,3 Meter lang und 1,2 Meter breit. Mit 18 PS erreicht der Elektrozweisitzer Tempo 80 und sprintet von 0 auf 45 km/h in 6,1 Sekunden. Der Twizy 45 mit 5 PS darf bereits ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden. Reichweite: bis zu 120 Kilometer. Einstiegpreis ab 6.950 Euro.
Der Stadtflitzer Twizy ist 2,3 Meter lang und 1,2 Meter breit. Mit 18 PS erreicht der Elektrozweisitzer Tempo 80 und sprintet von 0 auf 45 km/h in 6,1 Sekunden. Der Twizy 45 mit 5 PS darf bereits ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden. Reichweite: bis zu 120 Kilometer. Einstiegpreis ab 6.950 Euro. © Renault
Renault ZOE
Renault ZOE: Einstiegspreis von 21.500 Euro. Reichweite 240 Kilometer. © Renault
Renault Kangoo Maxi Z.E.: Der rein elektrisch betriebene Transporter ist 4,67 Meter lang.
Renault Kangoo Maxi Z.E.: Der rein elektrisch betriebene Transporter ist 4,67 Meter lang. Reichweite 170 Kilometer. Preis: ab 27.013 Euro. © Renault
Stadtlieferwagen Kangoo Z.E.
Stadtlieferwagen Kangoo Z.E.: Der rein elektrisch betriebene Transporter ist 4,28 Meter lang. Preis ab 24.157 Euro. © Renault
Tesla Model X P90D ist ab 131.300 Euro zu haben. 773 PS und eine Reichweite von 450 Kilometern.
Tesla Model X P90D ist ab 131.300 Euro zu haben. 773 PS und eine Reichweite von 450 Kilometern. © Tesla
Das Modell Tesla S schafft es je nach Batteriekapazität über 500 Kilometer Reichweite. Preis: ab 96.100 Euro.
Das Modell Tesla S schafft es je nach Batteriekapazität über 500 Kilometer Reichweite. Preis: ab 96.100 Euro. © Tesla
VW e-up.
Der VW e-up ist ab 26.900 Euro zu haben. Mit einem 44 PS Benzinmotor gibt es den Kleinen schon ab 9.975 Euro. © VW
VW e-Golf ist schon bei der Polizei im Einsatz.
VW e-Golf ist schon bei der Polizei im Einsatz. Preis: Mit 85 PS Antrieb ab 34.900 Euro. © VW
Der e-Smart ist seit 2007 zu haben. Seit 2012 ist die dritte Generation des Fortwo Electric Drive unterwegs. Preis ab cirka 23.680 Euro mit Batterie. © Smart
BMW i3: Der i3 der Münchner kostet in der Einstiegsvariante knapp 35.000 Euro.
BMW i3: Der i3 der Münchner kostet in der Einstiegsvariante knapp 35.000 Euro. © BMW
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive. © Mercedes
Kia Soul EV.
Der Kia Soul EV kostet 30.790 Euro. © Auto-Medienportal.Net/Kia
Citroën C-Zero
Der Citroën C-Zero kostet ab 17.850 Euro.  Der Kleinwagen ist 3,48 Meter lang. Mit einem 49 kW (67 PS) Elektromotor beschleunigt in 15,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 und fährt 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. © Citroën
Peugeot i0n
Peugeot i0n ist ab 17.850 Euro zu haben. DEr E-Motor leistet 67 PS auf die Batterie gibt es eine Garantie über acht Jahre bzw. 100.000 Kilometer. © Peugeot

dpa/tmn

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