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Illegales Autorennen?

Fahranfänger liefert sich Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd mit Polizei

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Die Hamburger Polizei lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit einem BMW-Fahrer. (Symbolbild)

Mit weit über 200 km/h raste der BMW-Fahrer durch Hamburg. Die Polizei musste die Verfolgung abbrechen, konnte den jungen Mann später aber doch noch stoppen.

In Hamburg haben Zivilfahnder einen jungen Raser gestoppt. Mit weit über 200 km/h soll der 20-jährige BMW-Fahrer durch die Hansestadt gefahren sein. Als die Beamten den Mann in seinem BMW M1 mit überhöhter Geschwindigkeit auf dem Berner Heerweg entdeckten, nahmen sie sofort die Verfolgung auf.

Polizei jagt Fahranfänger durch Hamburg

Wie die Polizei Hamburg mitteilt, habe sich der Vorfall bereits Ende vergangener Woche ereignet. Die Beamten versuchten, zu dem Raser aufzuschließen. Allerdings sei dies aufgrund der hohen Geschwindigkeit nicht möglich gewesen. Zudem habe der 20-Jährige ständig die Spur gewechselt und sei auch in den Gegenverkehr gefahren.

Um keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden, hätten die Beamten die Verfolgungsjagd abgebrochen. Dennoch konnte der Raser gestellt werden. Dafür wurden weitere Polizisten hinzugezogen, die den 20-Jährigen stoppen konnten. Dabei stellte sich heraus, dass der junge Mann noch in der Probezeit sei.

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Verdacht auf illegales Straßenrennen

Die Polizei geht davon aus, dass der 20-Jährige an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen habe. Den Führerschein und den BMW M1 stellten die Beamten sicher. Auf den Mann kommt nun eine harte Strafe zu. Er muss mit einem Bußgeld von 680 Euro, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Zudem kommt eine Strafe wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen auf ihn zu. Dies gilt seit 2017 nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Ihm drohen somit bis zu zwei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe.

Erfahren Sie hier: Illegale Autorennen - Diese Strafen drohen und so reagieren Sie richtig.

Das bedeutet "illegales Autorennen"

Was macht ein illegales Autorennen eigentlich aus? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele. In der Regel spricht man von illegalen Autorennen, wenn ohne Erlaubnis gegeneinander auf einer längeren, öffentlichen Strecke gefahren wird. Aber auch Beschleunigungsrennen von Ampel zu Ampel sowie Rennen alleine gegen die Uhr zählen dazu.

Schock in Hamburg: Finger abgeschnitten! Bekannter Apotheker lag auf Straße - jetzt ist klar, wer der Tote ist

Video: Rücksichtsloser Raser

Letzteres Vergehen definiert sich aus dem Strafgesetzbuch. Dort heißt es in Paragraf 315d Absatz 1 Punkt 3: "[...] sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen."

Aber auch wenn nicht die absolute Höchstgeschwindigkeit erzielt wird, handelt es sich um ein Rennen. Der Richter des Kammergerichts Berlin entschieden 2017 (KG Berlin, Beschluss vom 7.6.2017, Az.: 3 Ws (B) 117-118/17-122 SS 64/17), dass es ausreiche, dass Fahrer das Beschleunigungspotenzial, also die Leistungskraft ihrer Fahrzeuge, direkt vergleichen. Die Länge der Strecke spiele dabei keine Rolle.

Auch interessant: 40 km/h zu schnell - Raser versucht sich mit kurioser Erklärung rauszureden.

anb

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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.  © Polizei Essen
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Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.  © Polizei Dortmund
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Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.  © Polizei Dortmund
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Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.  © Polizei Dortmund
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