Hier fahren die schlechtesten Autofahrer

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Auf Ostdeutschlands Straßen kracht es seltener als im Süden und Westen.

Auf Ostdeutschlands Straßen kracht es seltener als im Süden und Westen, deshalb bleibt die Autoversicherung dort am günstigsten. Doch in Bayern wohnen die schlechtesten Autofahrer Deutschlands. 

Das geht aus der neuen Regionalklassen-Statistik der Versicherungswirtschaft hervor. Grundlage dafür sind Unfallhäufigkeit und Schadenhöhe von Autos, die in einer bestimmten Region zugelassen sind.

Die Autobesitzer der Insel Rügen dürfen sich auf eine deutlich günstigere Einstufung in der Kfz-Haftpflichtversicherung freuen: Ihr Landkreis wird um drei Klassen niedriger eingestuft. Ihr Indexwert liegt jetzt mit 98,03 nur knapp unter dem Bundesdurchschnitt (Index: 100).

Schlusslicht wie im Vorjahr ist der Landkreis Kaufbeuren. Hier hat sich der Indexwert noch um 12,31 Punkte auf 139,80 verschlechtert. Unfallhäufigkeit und Schadenshöhe liegen 40,5 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. 

Die schlechtesten Autofahrer

  • Kaufbeuren 139,80
  • Passau 125,27
  • Berlin 123,54

Die besten Autofahrer

  • Elbe-Elster 69,01
  • Mecklenburg-Strelitz 71,95
  • Oberspreewald-Lausitz 73,97

Das sind die nervigsten Autofahrer

Autofahrer Verkehrssünder
Straßenrambos geben Gas oder drängeln, andere blockieren hartnäckig die Mittelspur. Hinterm Steuer bauen viele beruflichen und privaten Stress ab. Diese Autofahrer sind echt nervig: © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
1. Auffahrer: Obwohl ungenügender Sicherheitsabstand ein gravierendes Unfallrisiko ist, klebt der anderen immer an der Stoßstange. Im Crashtest bei Tempo 100 kann selbst ein Profi hinterm Steuer nicht mehr reagieren, wenn der Vordermann plötzlich bremst. Die Regel lautet: "Abstand = halber Tacho". © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
2. Straßenrambo: Der Drängler gibt auf der Autobahn Vollgas. Mit Lichthupe kämpft er sich die linke Spur frei. Sie halten die linke Spur für eine reine Überholspur. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
3. Mittelspur-Blockierer: Die Mitttelspur ist ihre Heimat. Egal, ob die Autobahn frei ist oder das Tempo auf der rechten Spur höher ist. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
4. Blinkmuffel: Abbbiegen, wenn es einem gefällt. Vielleicht brennt ja ein Lämpchen durch, wenn man zuviel blinkt? Oder schont das Nicht-Blinken die Batterie?  © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
5. Gehweg-Blockierer: Diese Autofahrer denken sie stehen in der Rangordnung des Straßenverkehrs an oberster Stelle. Fußgänger oder Radfahrer haben sich unterzuordnen. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
6. Parkplatz-Blockierer: Dem Parkplatz-Blockierer gehört scheinbar die ganze Welt oder möglichst viel Raum. Warum nur einen Parkplatz belegen, wenn man mindestens zwei haben kann? Markierungen auf dem Asphalt übersieht er gnadenlos. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
7. Einfädel-Ignorierer: Bis zum Ende der Spur durchfahren, dann einfädeln, so lautet die Regel. Auch wenn Stauexperten immer wieder und wieder dazu raten, stößt diese Empfehlung bei vielen Autofahrern auf taube Ohren. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
8. Musik-Mobil: Der Bass wummst und selbst bei geschlossenen Türen und Fenstern ist der Sound aus dem Auto unüberhörbar. Lautes Musikhören kennt übrigens keine Altersgrenzen. © dpa
Ampel
9. Der Farbenblinde: Die Ampel steht nur kurz auf grün, doch das stört den Farbenblinden kaum. Falls er dann endlich mal langsam über die Kreuzung rollt, ist er der Einzige. © dpa
Scheibenwischer
10. Scheibenwischer-Fans: Diese Autofahrer stehen auf einen klaren Durchblick. Die Wischanlage ist immer im Einsatz: bei Tempo 50 in der Stadt oder auf der Autobahn. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
11. Vorfahrt-Erzwinger: Kreuzungen in Wohngebieten sind ihr Revier. Sie schleichen sich freundlich an und setzten dann knallhart ihren Willen durch. © dpa

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