City-Van Hyundai ix20 sucht Familienanschluss

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City-Van Hyundai ix20 sucht Familienanschluss

Kompakt in den Maßen, geräumig und vor allem sparsam: Der Hyundai ix20, in Rüsselsheim entwickelt und in Tschechien produziert, sucht Familienanschluss.

Dafür hat der frontgetriebene koreanische Neuling allerhand zu bieten, jetzt zu Preisen von 14.690 bis 22.420 Euro bei den deutschen Händlern. Erhältlich auch mit sogenannten Blue-Varianten, die für geringeren Schadstoff-Ausstoß sorgen.

Luftiger Innenraum Hyundai ix20

Den größeren Bruder ix35, auch so ein Vielzweckauto, kann und will der ix20 nicht verleugnen (das kleine x steht bei den Koreanern für SUV-Modelle). Sechseckiger Kühlergrill, große Scheinwerfer und ein fließende Karosserie-Linie garantieren die Familien-Identität. Großzügige Verglasung trägt zu einem luftigen Raumgefühl ebenso bei wie das wahlweise erhältliche, elektrisch zu betätigende Panorama-Schiebedach aus Sicherheitsglas (1.100 Euro). Auffällig ist der bei üppig dimensioniertem Radstand variable Innenraum. Um 13 Zentimeter lässt sich die Rückbank längs verschieben und natürlich auch umlegen. Dann wächst der 440 Liter fassende Kofferraum auf 1.486 Liter – Platz genug, sogar für einen Kontrabass. Über die niedrige Ladekante ist der Gepäckraum zudem gut erreichbar.

Alle Motoren sind mit der Spritspar-Variante Blue

Zwei Otto-Motoren und ein Selbstzünder umfasst das Motorenprogramm. Wobei schon der 1,4 Liter-Vierzylinder (90 PS) den kleinen Van via Fünfgang-Getriebe auf 167 km/h beschleunigt und im Schnitt sechs Liter Super brauchen soll. 6,4 Liter sind es beim 1,6-Liter–Motor mit 125 PS, bis zu 184 km/h schnell und mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder auf Wunsch über eine Vierstufen-Automatik (990 Euro) geschaltet. Mit Common-Rail-Direkteinspritzung arbeitet der 1.4 CRDi (90 PS), ein kultiviert tönender Turbodiesel, dessen maximales Drehmoment von 220 Newtonmeter bei 1750 U/min anliegt. Der liegt ausgesprochen gut in der Hand, hat ordentliche Durchzugskraft und eine Spitze von 167 km/h. Alle Motoren sind mit der Spritspar-Variante Blue lieferbar, die den Durst ebenso drosselt wie den Schadstoff-Ausstoß und mit der Start-Stopp-Automatik ausgerüstet ist. Beim Sparmeister Diesel sind das knauserige 4,3 Liter und ein ebensolcher CO2-Ausstoß von 114 g/km.

Gut gestaffelt sind die Ausstattungsstufen Classic, Comfort und Style, wobei es Sicherheit serienmäßig gib – etwa ABS mit Bremsassistent, Traktionskontrolle, elektronischer Stabilisator und eine Berganfahrhilfe. Darüberhinaus sind Optionspakete möglich, vom Licht- und Regensensor bis hin zur Reifendruck-Kontrolle, Smart-Key- oder Rückfahrwarnsystem. Der Navigator mit Touchscreen und Rückfahrkamera kostet 1.330 Euro extra. Wer da alles inklusive bucht, kommt locker an 30.000 Euro-Grenze …

KLAUS ACKERMANN

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