Oben ohne mit Tempo 300

Jaguar XKR-S Cabrio: ein starkes Stück

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Bis zu 300 km/h in der Spitze: Der Jaguar XKR-S ist das stärkste je gebaute Cabrio der britischen Edelmarke.

Es gibt Superlative, die werden nur um des Superlativs Willen aufgestellt. Wie dieser hier zum Beispiel: Das stärkste jemals gebaute Jaguar-Cabriolet aller Zeiten: das Jaguar XKR-S Cabrio.

Es hört auf das Akronym XKR-S. Wir haben es getestet: n Wer er sein möchte: Ein eleganter Supersportler der gehobenen Klasse. Ein Spielzeug für Autofans mit praller Geldbörse, die fast schon alles haben, außer einem 551-PS-Boliden aus einem feinen britischen Stall vielleicht. War bislang der XKR mit 510 PS Spitzenreiter in der hausinternen Power-Hitparade, so steht das Cabrio jetzt ganz oben.

Dicke Kiste: Mit diesem Heck – Spoiler, zwei doppelte Auspuffrohre – lässt sich Eindruck schinden. Das flotte Teil kostet scharfe 138.100 Euro

Was er wirklich kann:

Eindruck schinden, zum Beispiel mit seinem sonoren Rennsound. Und natürlich ist es ein Vergnügen, den 5,0-Liter-Achtzylinder mit seinem Drehmoment von 680 NM in nur 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h (Höchstgeschwindigkeit: 300 km/h) zu jagen. Alles andere wäre ja auch gelogen. Der XKR-S verfügt dabei über ein sehr ordentliches Fahrwerk, das Cabrio zirkelt exakt um die Kurven, auf R-Modus fährt es seine Rennkrallen aus.

Was er nicht kann:

Ein wenig schwach und nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist das 6-Gang-Getriebe.

Cooles Cockpit: Edle Ledersitze und -verkleidungen, ein bisschen Chrom – ganz so, wie man es von einer Luxuskarosse erwartet.

Was ebenso fehlt:

Etwas mehr von der zeitlosen Design-Eleganz der früheren Jaguar-Zeiten. Oder gleich so viel Pep wie das Hinterteil des neuen F-Types aus dem gleichen Hause. Das Haifischmaul, um genügend Luft für den V-8-Kompressor anzusagen, wirkt ein wenig brachial ebenso wie die 255 mm (vorne) und 295 mm (hinten) breiten Walzen.

Besondere Kennzeichen:

Ein gediegenes und elegantes Interieur und das silberne Drehrad, um die Automatikstufen einzustellen. Man kennt es aus dem Range Rover schon. Es ist wirklich cool, wenn es sich in der Mittelkonsole versenkt.

Für welchen Typ:

Auf alle Fälle für jemanden mit dickem Geldbeutel. 138.100 Euro sind schließlich kein Pappenstiel. Dafür aber bietet das XKR-S Cabriolet dreierlei: Limousinen-Bequemlichkeit, Raubtier-Gene für die Rennstrecke und viel Freiluft-Vergnügen mit lässiger Sportauspuff-Untermalung.

RDF

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