60 Franken Strafe

Linksfahrer nerven Schweizer Polizei 

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Auf solchen Anzeigen soll der Slogan "Rechts fahren, links überholen" angezeigt werden.

Die Polizeikorps der Zentralschweiz haben Linksfahrer und Mittelspurblockierer richtig satt. Mit einer Kampagne wollen sie nun die Autofahrer umerziehen. 

Mit der Kampagne "Rechts fahren, links überholen" möchte die Schweizer Polizei auf das Gebot "rechts zu fahren" aufmerksam machen. Der Grund: Hartnäckige Links- und Mittelfahrer sorgen, laut einer aktuellen Pressemitteilung, regelmäßig für stockenden Verkehr auf Autobahnen und Autostraßen. Daneben kommt es durch dieses Fahrverhalten zu gefährlichen Situationen und verbotenem Rechtsüberholen.

60 Franken Strafe

Um Autofahrer für die Problematik des Linksfahrens zu sensibilisieren, wird nun vom 17. bis 23. August und vom 7. bis 13. September 2015 auf Wechseltextanzeigen der Slogan "Rechts fahren, links überholen" aufgeschaltet.

"Auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen in der gleichen Richtung - also vor allem auf Autobahnen und Autostraßen - ist grundsätzlich der äußerste rechte Streifen zu benutzen. Und nicht etwa der mittlere, wie auf Schnellstraßen besonders häufig zu beobachten ist. Der linke und der mittlere Streifen dienen zum Überholen, zum Fahren in parallelen Kolonnen und zum Einspuren," heißt es in der Mitteilung der Schweizer Polizei.

Ignorieren Autofahrer diese Regel, riskieren sie ein Bußgeld in Höhe von 60 Franken (rund 55 Euro). 

Das sind die nervigsten Autofahrer

Autofahrer Verkehrssünder
Straßenrambos geben Gas oder drängeln, andere blockieren hartnäckig die Mittelspur. Hinterm Steuer bauen viele beruflichen und privaten Stress ab. Diese Autofahrer sind echt nervig: © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
1. Auffahrer: Obwohl ungenügender Sicherheitsabstand ein gravierendes Unfallrisiko ist, klebt der anderen immer an der Stoßstange. Im Crashtest bei Tempo 100 kann selbst ein Profi hinterm Steuer nicht mehr reagieren, wenn der Vordermann plötzlich bremst. Die Regel lautet: "Abstand = halber Tacho". © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
2. Straßenrambo: Der Drängler gibt auf der Autobahn Vollgas. Mit Lichthupe kämpft er sich die linke Spur frei. Sie halten die linke Spur für eine reine Überholspur. © dpa
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3. Mittelspur-Blockierer: Die Mitttelspur ist ihre Heimat. Egal, ob die Autobahn frei ist oder das Tempo auf der rechten Spur höher ist. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
4. Blinkmuffel: Abbbiegen, wenn es einem gefällt. Vielleicht brennt ja ein Lämpchen durch, wenn man zuviel blinkt? Oder schont das Nicht-Blinken die Batterie?  © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
5. Gehweg-Blockierer: Diese Autofahrer denken sie stehen in der Rangordnung des Straßenverkehrs an oberster Stelle. Fußgänger oder Radfahrer haben sich unterzuordnen. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
6. Parkplatz-Blockierer: Dem Parkplatz-Blockierer gehört scheinbar die ganze Welt oder möglichst viel Raum. Warum nur einen Parkplatz belegen, wenn man mindestens zwei haben kann? Markierungen auf dem Asphalt übersieht er gnadenlos. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
7. Einfädel-Ignorierer: Bis zum Ende der Spur durchfahren, dann einfädeln, so lautet die Regel. Auch wenn Stauexperten immer wieder und wieder dazu raten, stößt diese Empfehlung bei vielen Autofahrern auf taube Ohren. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
8. Musik-Mobil: Der Bass wummst und selbst bei geschlossenen Türen und Fenstern ist der Sound aus dem Auto unüberhörbar. Lautes Musikhören kennt übrigens keine Altersgrenzen. © dpa
Ampel
9. Der Farbenblinde: Die Ampel steht nur kurz auf grün, doch das stört den Farbenblinden kaum. Falls er dann endlich mal langsam über die Kreuzung rollt, ist er der Einzige. © dpa
Scheibenwischer
10. Scheibenwischer-Fans: Diese Autofahrer stehen auf einen klaren Durchblick. Die Wischanlage ist immer im Einsatz: bei Tempo 50 in der Stadt oder auf der Autobahn. © dpa
Autofahrer Verkehrssünder
11. Vorfahrt-Erzwinger: Kreuzungen in Wohngebieten sind ihr Revier. Sie schleichen sich freundlich an und setzten dann knallhart ihren Willen durch. © dpa

ml

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