2017

Neuer VW Crafter: Vielfalt am Arbeitsplatz

VW Crafter Modell 2017
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Der neue VW Crafter: Insgesamt sind 69 Kombinationen aus Karosserie und Antrieb möglich.
VW Crafter
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Der neue VW Crafter ist eindeutig fescher.
Der neue VW Crafter (2017).
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Der neue VW Crafter (2017).

VW will es jetzt in der Nutzfahrzeugsparte wissen: Mit seinem Raumwunder, dem Crafter, sagt der Wolfsburger Autobauer dem ehemaligen Kooperationspartner Mercedes und dessen Bestseller Sprinter den Kampf an.

Bei der statischen Weltpremiere in Offenbach haben wir den VW-Lastesel, der Anfang 2017 in den Handel kommt, näher unter die Lupe genommen. Und das ist alles neu am VW Crafter:

Optik 

Der Crafter ist jetzt eindeutig fescher: Ob Kastenwagen oder Pritschenfahrzeug mit Einzel- oder Doppelkabine – das Design orientiert sich am aktuellen VW-Familiengesicht. Schicke Scheinwerfer neben dem verchromten VW-Grill, Kniffe und Falten im aerodynamisch geformten Blechkleid sowie große Lufteinlässe in der Frontschürze erinnern an den kleinen Transporter-Bruder T6, aber auch an Passat und Tiguan. An Front und Heck prangt wie beim Vorgänger jeweils das obligatorische große VW-Logo.

Innenraum

Der Fahrerarbeitsplatz wurde nach Kundenwünschen praxisnah aufgewertet: Sieben ergonomische Sitze, optional sogar mit Massagefunktion, stehen zur Auswahl. Hinzu kommen im Cockpit viele nützliche Ablagen wie z.B. für Handy, Tablet, Din-A4-Ordner, Paketscanner, Taschenlampe, Zollstock, Kaffeebecher und Trinkflaschen sowie ein abschließbares Handschuhfach. Im Laderaum offeriert VW einen Ladeboden mit vielen Fixierpunkten für die Ladegutsicherung sowie den Einbau von Schranksystemen. Die neuen Schiebetüren werden vor allem eilige Kurierfahrer oder Rettungssanitäter zu schätzen wissen: Sie sind drei Sekunden schneller zu öffnen und die Einstiegshöhe in den Laderaum ist zehn Zentimeter niedriger als beim Vorgängermodell.

Maße und Nutzlast

Der neue VW Crafter ist eindeutig fescher.

Für den neuen VW Crafter sind insgesamt 69 Kombinationen von Karosserie und Antrieb möglich: Die vier Grundmodelle gibt es als Kombi oder Kastenwagen in drei verschiedenen Längen (5,99, 6,84 oder 7,40 Meter) und drei Höhen (2,35, 2,60 oder 2,80 Meter). Der Laderaum ist bis zu 2,19 Meter hoch, die Laderaumlänge beträgt bis zu 4,85 Meter. Das maximale Ladevolumen liegt bei 18,4 Kubikmetern. Mit Frontantrieb beläuft sich die Nutzlast auf bis zu 4,0 Tonnen, beim Heckantrieb auf bis zu 4,5 Tonnen. Hinzu kommen die offenen Varianten als Einzel- oder Doppelkabine.

Motoren

Den für den Crafter entwickelten 2.0-l-TDI-Motor „EA 288Nutz“ gibt es in vier Leistungsstufen mit 102 PS, 122 PS oder 140 PS sowie mit einen Bi-Turbo-TDI mit 177 PS. Wahlweise sind Front-, Heck- oder auch Allradantrieb zu haben – entweder mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder einer achtstufige Wandlerautomatik.

Technik & Zubehör

Der neue Crafter bietet viele technische Neuerungen, Assistenzsysteme und Zubehöroptionen: Die serienmäßige neue elektromechanische Lenkung, ESP mit Gespannstabilisierung, Seitenwindassistent, die automatische Distanzregelung ACC sowie Multikollisionsbremse sollen den Transporter sicherer machen. Optional stehen zudem Rückfahrkamera, Parkdistanzkontrolle, Ausparkassistent, Abbiegelicht- und Fernlichtassistet zur Verfügung.

Preis und Marktstart

Der neue Crafter startet Anfang 2017. Die Preise stehen zwar noch nicht fest, dürften Insidern zufolge aber beim Kastenwagen mit kurzem Radstand bei rund 36 500 Euro beginnen.

Uwe Fajga

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