Opel 4x4

Mokka auf Eis

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Das intelligente Antriebssystem wird auch im Mokka eingebaut.

Ski und Rodel gut: Im Winter bei Eis und Schnee schlägt auch die Stunde des Allradantriebs. Hier gibt Opel mächtig Gas – mit neuen intelligenten AWD-Antrieben...

...für den Insignia Country Tourer, die Sportrakete Insignia OPC sowie den Verkaufsschlager Mokka. Wir testeten die neuen 4x4-Systeme im Insignia und Mokka auf rutschigem, eisigem Untergrund im Ice Park Obertauern.

Leichtes Herzklopfen bei der ersten Runde des Rundkursslaloms auf der abgesperrten eisigen Teststrecke. Zu viel Gas in Kurven und Kehren lassen unseren 140 PS starken Mokka nur kurz leicht driften, das elektronisch gesteuerte Allradsystem bringt ihn sofort wie von Geisterhand wieder in die richtige Spur zurück und lenkt uns wie auf Schienen durch den Parcours. Gesteigert wird der Fahrspaß noch im Insignia OPC: Beim 325-PS-Supersportler lassen sich ESP und Traktionskontrolle ganz ausschalten, was eindrucksvolle Drifts wie einst im Kadett erlaubt.

Doch egal ob Mokka oder Insginia Country Tourer – das Vertrauen in die Technik unserer Fahrzeuge wächst mit zunehmender Rundenzahl, Adrenalinschübe und Schweißausbrüche lassen nach.

Ab in den Schnee! Der Insignia mit AWD in seinem Element.

Auch auf trockener Fahrbahn unterstützt das Hang-on-Allradsystem Fahrdynamik und Handling – insbesondere beim Start oder bei Fahrten auf kurvigen Strecken mit höherem Tempo. Das intelligente, mitdenkende Allradsystem passt den Fahrstil automatisch auf die Hinter- und Vorderräder an. Zahlreiche Fahrdynamiksensoren lassen den Allradantrieb sogar vorausschauend agieren und vermeiden schon im Vorfeld kritische Situationen. Dabei unterscheiden sich die 4x4-Antriebe in Mokka und Insignia lediglich durch die Kraftübertragung auf die Hinterräder.

Positiv bei den Opel-Wintersportlern registrieren wir neben Fahr- und Sitzkomfort auch den relativ geringen Spritverbrauch: Sowohl mit dem Mokka (8,6 l auf 100 km) als auch mit dem Insignia Country Tourer (7,5 l) überstiegen wir die ausgewiesenen Normwerte nur geringfügig.

So arbeitet der Allradantrieb im Insignia Country Tourer.

Einziges Manko der neuen Opel-Allradstars: Die geringe Bodenfreiheit von nur rund 14 Zentimetern beim Insignia bzw. 17 Zentimeter beim Mokka lassen wegen Schlaglochgefahr keine großen Ausflüge in unebenes Gelände zu. Dem Insignia Country Tourer wurde daher serienmäßig ein Schlechtwegefahrwerk mit zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit sowie ein Alu-Unterbodenschutz verpasst.

Die Chancen, dass der kriselnde Autobauer in Europa endlich wieder festen Boden unter die Räder bekommt, stehen nicht schlecht: Der pfiffige Kompakt-SUV Mokka entpuppt sich nämlich als Verkaufsschlager: Innerhalb eines Jahres gingen bereits 145 000 Bestellungen ein, davon 32.000 aus Deutschland. Fast die Hälfte davon wurde mit Allrad geordert. Den 4x4-Antrieb gibt’s für den Mokka ab 24.185 Euro. Die Wartezeit für den neuen Opel-Star beträgt derzeit drei Monate.

Der überarbeitete Insignia wurde in Europa bereits 30 000-mal geordert – ein Drittel davon in Deutschland. Der Anteil der 4x4-Antriebe liegt hierzulande bei zehn Prozent. Ab 25. Januar 2014 stehen die zwei neuen Insignia Allrad-Varianten Country Tourer mit 235 PS ab 36.990 Euro und dem 325 PS starken OPC Sports Tourer mit einem V6-Motor ab 49.515 Euro bei den deutschen Opel-Händlern.

Heinz Wilhelm

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