Verletzungsrisiko mindern

Pedelec-Helme sollten den Kopf rundum schützen

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Mit einer höheren Geschwindigkeit steigt auch das Verletzungsrisiko: Pedelec-Fahrer sollten deshalb einen guten Kopfschutz tragen. Foto: Rainer Jensen

Pedelecs unterstützen Radler mit einem Elektromotor, und zwar bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Das erleichtert das Strampeln enorm, birgt aber auch mehr Verletzungsrisiken. Daher ist ein sicherer Kopfschutz besonders wichtig.

Stuttgart (dpa/tmn) - Pedelec-Fahrer sollten ihren Kopf besonders gut schützen. Denn mit der höheren Geschwindigkeit im Vergleich zum normalen Fahrrad steigt auch das Verletzungsrisiko, wie der Auto Club Europa (ACE) erklärt.

Erhöhten Schutz böten etwa Helme mit mehreren Schichten Polycarbonat. Ideal für das Pedelec seien Modelle, die hinten und an den Seiten tiefer heruntergezogen sind, um den Kopf des Fahrers rundum zu schützen. Auch im Augen- und Ohrenbereich macht mehr Abdeckung Sinn.

Eine spezielle Norm ergänzend zu der CE-Norm (EN 1078) für herkömmliche Fahrradhelme gibt es für Pedelec-Helme laut ACE nicht. In den Niederlanden gelte jedoch eine Helm-Norm für die bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnellen S-Pedelecs. Diese Helme seien auch hierzulande verbreitet und hätten im vorderen Bereich und an den Schläfen einen verstärkten Aufbau, erklären die Experten.

Helmpflicht besteht in Deutschland für S-Pedelecs, nicht aber für normale Pedelecs, die verkehrsrechtlich als Fahrräder gelten.

ACE-Mitteilung

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