Illegales Autorennen?

Porsche-Fahrer will "Familien-Kombi" in die Schranken weisen - und erlebt sein blaues Wunder

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Auf der Autobahn lässt ein Audi RS4 einem Porsche 911 keine Chance. (Symbolbild)

Einem Porsche fällt bei der Autobahnauffahrt ein lauter Audi auf. Daraufhin will der Porsche-Fahrer zeigen, was der Sportwagen drauf hat – mit recht mäßigem Erfolg.

"Der ist ganz schön laut": Gemeint ist ein Audi, der vor einem Porsche 911 auf die Autobahn fährt. Die beiden Insassen des Sportwagens vermuten einen getunten Kombi in "Familienkutschen-Verkleidung", der es aber auf keinen Fall mit dem Porsche aufnehmen kann. Ein Video zeigt die Demütigung.

Video: Vier Tote bei Unfall mit Porsche

Audi RS4 lässt Porsche 911 alt aussehen

Selbstbewusst hält der Beifahrer die Kamera auf den Audi RS4 als der Porsche 911 beschleunigt. Der Kombi bleibt erstmal hinter dem Sportwagen zurück. Aber plötzlich zieht der Audi rasend schnell und rücksichtslos über den Standstreifen am Porsche vorbei.

Der Audi lässt den Kontrahenten scheinbar mühelos hinter sich, während der Porsche-Fahrer schon Vollgas fährt. Selbst bei Tempo 233 schafft er es nicht, den Kombi einzuholen. Ob sich die Fahrer einen Gefallen mit dem Video getan haben, dürfte fraglich sein. Denn möglicherweise könnte die Fahrt als illegales Autorennen eingestuft werden.

Was gilt als illegales Autorennen?

Denn laut Strafgesetzbuch § 315d Absatz 1 Punkt 3 ist es bereits ein illegales Autorennen, wenn sich der "Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen."

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Aber auch wenn nicht die absolute Höchstgeschwindigkeit erzielt wird, handelt es sich um ein Rennen. Das Kammergericht Berlin entschied 2017 (KG Berlin, Beschluss vom 7.6.2017, Az.: 3 Ws (B) 117-118/17-122 SS 64/17), dass es ausreiche, dass Fahrer das Beschleunigungspotenzial, also die Leistungskraft ihrer Fahrzeuge, direkt vergleichen. Die Länge der Strecke spiele dabei keine Rolle.

Legt man dieses Urteil zugrunde, haben der Porsche- sowie der Audi-Fahrer an einem illegalen Autorennen teilgenommen und Sie sollten beim nächsten Kräftemessen an der Ampel auch lieber den Fuß vom Gas nehmen.

Lesen Sie auch: Illegale Autorennen - Diese Strafen drohen und so reagieren Sie richtig.

anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
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Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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