Unfall bei der Probefahrt

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Wer einem Fremden einen Autoschlüssel gibt, sollte Vorsicht walten lassen.

Wer einem Fremden einen Autoschlüssel gibt, sollte Vorsicht walten lassen. Dies gilt auch, wenn man sein Auto verkaufen möchte und der Käufer eine Probefahrt machen will.

Eine Probefahrt mit einem zum Kauf angebotenen neuen oder gebrauchten Kraftfahrzeug ist grundsätzlich versichert. Den Anbieter des Autos und gar den potenziellen Käufer kann allerdings eine Mithaftung bei Unfällen treffen.

Egal, ob das Fahrzeug nun vom Händler oder einem privaten Verkäufer angeboten wird, eine Probefahrt sollte nur mit zugelassenen Fahrzeugen erfolgen.

Mit einer Anmeldung für den Straßenverkehr sind Pkw automatisch auch haftpflichtversichert. Dadurch sind alle Schäden, die Dritten zugefügt werden, gedeckt.

Dieser Versicherungsschutz besteht auch bei Kurzzulassungen, die an einem roten Nummernschild zu erkennen sind. Für Schäden am Fahrzeug kommt entweder die Vollkaskosversicherung oder der jeweilige Halter auf.

Bei Unfällen, die vom Fahrer beispielsweise aufgrund von Alkohol am Steuer oder einer stark überhöhten Geschwindigkeit selbst verschuldet sind, kann der Kfz-Versicherer allerdings die Leistung verweigern oder einschränken.

In einem solchen Fall wird der Fahrer für den entstandenen Schaden zur Kasse gebeten, ebenso bei einer gegebenenfalls anfallenden Selbstbeteiligung. Lässt der Fahrzeughalter einen Kunden ohne gültige Fahrerlaubnis ans Steuer, kann er den Versicherungsschutz der Kaskoversicherung verlieren. Die Kfz-Haftpflicht hat einen Regressanspruch von bis zu 5000 Euro.

osw

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