Vor dem Saisonstart

Die richtige Pflege für die Bikerkleidung

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Bevor es im Frühjahr wieder auf die Straße geht, sollten Motorradfahrer ihre Kleidung dafür präparieren. Foto: Matthias Schrader

Damit Motorradkleidung schmutz- und wasserabweisend bleibt, sollte sie nach jedem Waschgang oder jeder Regenfahrt imprägniert werden. Was bei Maschinenwäsche und Reparatur noch zu beachten ist: Experten geben Tipps.

Essen (dpa/tmn) - Gepflegte Motorradkleidung hält länger. Vor Saisonbeginn sollten Biker sie noch einmal gründlich waschen, ölen, reparieren und imprägnieren. Das Institut für Zweiradsicherheit in Essen (ifz) gibt Tipps für die richtige Pflege und Reinigung.

TEXTILANZUG: Waschempfehlungen finden sich auf dem eingenähten Etikett im Anzug. Textilanzüge können mit der Maschine oder per Hand gewaschen werden. In jedem Fall sollten integrierte Protektoren vorher entfernt werden. Ein Weichspüler gehört nicht in die Maschine.

Damit Motorradkleidung schmutz- und wasserabweisend bleibt, muss sie nach jedem Waschgang und jeder Regenfahrt imprägniert werden. Den Abperleffekt können Biker mit Wärme aktivieren. Dafür eignen sich ein Föhn, ein Bügeleisen ohne Dampf oder eine Runde im Trockner bei niedriger Temperatur.

LEDER-TEXTIL-MIX: Auch Anzüge mit Lederelementen können teilweise in der Maschine gereinigt werden. Eine Wärmebehandlung nach dem Imprägnieren ist jedoch nicht ratsam. Lederbereiche können mit speziellen Lederpflegemitteln behandelt werden.

LEDERANZUG: Im Gegensatz zu Textilanzügen dürfen Lederanzüge nur per Hand mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Dabei auf Lösungsmittel und Reiniger verzichten, Lederpflegemittel hingegen können das Material stärken. Am besten trocknet der Anzug bei Raumtemperatur, Hitze könnte das Material beschädigen.

Direkt nach dem Reinigen sollten Biker das noch feuchte Leder mit geeignetem Lederpflege-Öl behandeln. Anschließend kann aufgetragenes Fett als Wasserabweiser dienen. Welche Mittel dafür geeignet sind, findet sich im Zweifel auf der Internetseite des Herstellers.

REPARATUREN: Bei ausgerissenen Druckknöpfen oder Rissen im Material sollten Besitzer den Hersteller ansprechen. Der bietet oft professionelle Hilfe für wenig Geld. Ein zäher Reißverschluss lässt sich hingegen schnell schmieren - zum Beispiel mit Maschinenöl.

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