Rüstzeug für Reifenpanne nicht ewig haltbar

+
Plattfuß - und dann? Wer keinen intakten Ersatzreifen im Auto hat, kann nur noch auf die Pannenhilfe hoffen. Foto: Patrick Pleul

München (dpa/tmn) - Das Reserverad ist im Kofferraum verstaut, das Reparaturset an Bord - so fühlen Autofahrer sich gut gerüstet für eine Panne. Nur eines gilt es noch zu beachten: Dass die Ausrüstung nur eine bestimmte Lebensdauer hat.

Ob Reifenreparaturset oder Reserverad: Mit beiden Varianten sind Autofahrer nicht ewig für den Pannenfall gerüstet. Das Dichtmittel im Reparaturset kann schlecht werden, und auch der Ersatzreifen altert mit den Jahren. Vincenzo Lucà vom TÜV Süd rät deshalb, gelegentlich den Zustand der Pannenausrüstung im Kofferraum zu überprüfen. Ist das Verfallsdatum des Reparatursets überschritten, sollte es ausgetauscht werden. Der Reservereifen hat ausgedient, wenn das Gummi spröde wird und Risse aufweist.

"Ein vollwertiges Ersatzrad würde ich schon nach fünf Jahren nicht mehr dauerhaft verwenden, sondern nur noch wie ein schmales Notrad, um mit dem Wagen bis zur nächsten Werkstatt zu kommen", sagt Lucà. Spätestens nach zehn Jahren seien Not- und Ersatzräder selbst dafür nicht mehr zu gebrauchen und sollten erneuert werden. Dem fünften Rad im Wagen setzen unter anderem Temperaturschwankungen zu.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family?
Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family?
Von der Masse abheben: Autofolien für Lackierung auf Zeit
Von der Masse abheben: Autofolien für Lackierung auf Zeit
Porsche Panamera Sport Turismo im Test: Der Eil-Transporter
Porsche Panamera Sport Turismo im Test: Der Eil-Transporter
Tuning: Was ist erlaubt, was nicht?
Tuning: Was ist erlaubt, was nicht?

Kommentare