"Gelenkprobleme"

Autofahrer ab 65: Senioren-Union will Sonderparkrechte

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Zusätzlich zu Behinderten- und Frauenparkplätzen sollte eine bestimmte Anzahl für Autofahrer ab 65 reserviert werden, heißt es in einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Düsseldorf - Die nordrhein-westfälische Senioren-Union fordert Sonderparkrechte für Autofahrer ab 65 Jahren. Eine Änderung der Straßenverkehrsordnung solle zudem in Parkverbotszonen ein Zusatzschild „Frei für Senioren“ ermöglichen.

Sonderparkrechte für Autofahrer ab 65: Das sind die Argumente

In seinem am Freitag veröffentlichten Schreiben argumentiert der Landeschef und Bundesvize der CDU-Seniorenorganisation, Leonhard Kuckart: „Viele ältere Menschen können zum Beispiel wegen Gelenkproblemen längere Strecken nicht mehr oder nur noch sehr schwer zu Fuß bewältigen.“ Andere fürchteten, bei längeren Fußwegen oder in dunklen Parkhäusern ausgeraubt zu werden. Anspruch auf Behinderten-Parkplätze hätten sie nicht. Künftig könne eine Parkberechtigung doch mit einer „Senioren-Karte“ nachgewiesen werden, die gegen eine geringe Gebühr beantragt werden könnte, schlug Kuckart vor.

„Schon in wenigen Jahren wird ein Drittel der deutschen Autofahrer älter als 60 Jahre sein“, schrieb er. Zwei Drittel der Senioren in wohnten in Randlagen oder auf dem Land. Für viele sei das Auto Voraussetzung für Selbstständigkeit, Mobilität und Teilhabe.

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dpa

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