In die Weiten des Weltalls

Die Straße ist nicht genug: Toyota greift nach den Sternen

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2029 will Toyota mit seinem Rover auf dem Mond landen.

In Japan backt man wohl nicht gerne kleine Brötchen. Toyota will in einigen Jahren den Mond erobern. Eine entsprechende Vereinbarung gibt es bereits.

Während deutsche Autohersteller langsam auf den E-Auto-Zug aufspringen, denkt Toyota zwei Schritte weiter. Warum sich auf die Straße konzentrieren, wenn mit dem Mond ein viel aufregenderes Gebiet erobert werden kann?

Toyota will Rover auf den Mond schicken

Deshalb will der japanische Autokonzern im Jahr 2029 einen eigenen Rover auf den Erdtrabanten schicken. Ein entsprechendes Abkommen hat Toyota nun mit der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA abgeschlossen.

Bereits seit Sommer 2018 arbeite man an dem Mond-Rover, heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach sollen zwei Astronauten im Rover Platz haben und ohne Raumanzüge dort leben können. Das Gefährt wird sechs Meter lang, 5,2 Meter breit und 3,8 Meter hoch sein.

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Mond-Rover von Toyota mit 10.000 Kilometer Reichweite

Die Wohnfläche gibt Toyota mit 13 Kubikmetern an und im Notfall sollen sogar vier Astronauten dort überleben können. Dafür verfügt der Toyota Mond-Rover über eine Druckkabine und einen Brennstoffzellen-Antrieb. Letzterer soll auf dem Mond eine Reichweite von über 10.000 Kilometern ermöglichen – davon können Autofahrer auf der Erde nur träumen.

"Bemannte Rover mit Druckkabinen sind ein Element, das eine wichtige Rolle bei der vollständigen Erforschung und Nutzung der Mondoberfläche spielen wird", sagte JAXA-Präsident Hiroshi Yamakawa. Die Raumfahrtbehörde erwartet, dass der erste Rover von Toyota in den 2030er Jahren auf dem Mond landen wird.

Möglicherweise profitieren von den Mondplänen auch die gewöhnlichen Straßenautos von Toyota. Beweisen sich die noch zu entwickelnden Technologien auf dem Mond, funktionieren sie auch auf der Erde.

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anb

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