920 PS Prototyp

Quant e-Sportlimousine darf auf die Straße

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Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell hat sich schon mal eine deutsche Straßenzulassung geholt.

Die Quant e-Sportlimousine schafft locker Tempo 350 und kann mit einer Tankfüllung 600 Kilometer weit fahren. Doch der Wagen schluckt keinen Sprit, sondern Elektrolyte.

Für viele Sportler sind Elektrolyte bestimmt ein Begriff. Wer beispielsweise stark schwitzt, trinkt um einem Mangel vorzubeugen gern isotonische Drinks. Unter den Begriff Elektrolyte fallen Mineralstoffe und auch Salze, die der menschliche Körper braucht um zu funktionieren. Doch kann ein Auto damit fahren?

Die Quant e-Sportlimousine der Firma Nanoflowcell aus Liechtenstein ist wohl der Beweis. In dem 5,25 Meter langen Luxuswagen steckt die sogenannten Flusszellen-Technologie. In zwei Speichern zirkulieren Elektrolyte. Beim Austausch der Ionen wird Strom erzeugt. 

Mit einer Leistung von 920 PS sprintet der Quant, laut Nanoflowcell, in 2,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, fährt Spitze sogar Tempo 350 Stundenkilometer. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h kommt die Quant e-Sportlimousine 600 Kilometer weit.

Hinter dem Prototyp steckt maßgeblich Firmenchef und Erfinder Nunzio La Vecchia. 14 Jahre lang hat der Schweizer an der Vision getüftelt. Auf dem Genfer Autosalon 2014 feierte die Quant e-Sportlimousine dann Weltpremiere. Jetzt kaum vier Monate später, hat der Wagen mit dem Flusszellen Antriebskonzept die Straßenzulassung erhalten.

„Dies ist ein historischer Moment und ein Meilenstein für unser Unternehmen und vielleicht sogar für die Elektromobilität der Zukunft", sagt Nunzio La Vecchia.

Nun arbeitet das Unternehmen mit Hochdruck weiter, um mit der Quant e-Sportlimousine in die Serienproduktion einzusteigen. Der Viersitzer mit seinen Flügeltüren, die sich per App vom Handy aus öffnen lassen, sieht sehr fesch aus. Das Design kommt ohne B-Säule aus. Auch das Interieur kann sich sehen lassen. Armaturenbrett und Mittelkonsole sind aus Holz. Wer möchte, kann die Farbe der Beleuchtung auf Wunsch per Tastendruck ändern. Das LED-Licht schimmert dann durch das Holz.

Elektrische Eleganz: Quant e-Sportlimousine

Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Auf dem Genfer Autosalon feierte die Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell ihre Premiere. Nun darf der elegante Stromer offiziell auf Straßen in Deutschland und Europa fahren. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Der Quant leistet 920 PS, fährt Höchstgeschwindigkeit über 300 Stundenkilometer und beschleunigt aus dem Stand in 2,8 Sekunden von null auf Tempo 100. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Eine neuartige Batterie sorgt bei dem viersitzigen Sportwagen für diese sagenhafte Performance: Das Antriebskonzept für den Quant ist demnach eine sogenannte Flusszelle. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Demnach sorgen Elektrolyte, besser gesagt der Austausch von Ionen, für den nötigen Strom. Laut dem Fachblatt Springerprofessional.de wollen Nanoflowcell und Bosch Engineering die Flusszellen-Technik weiterentwickeln. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Nach Deutschland, Europa kommt die ganze Welt: Nunzio La Vecchia, Gründer und Entwicklungschef von Nanoflowcell hofft, dass der Prototyp bald in Serie gehen kann.  © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Neben der innovativen Technik ist das Interieur im Quant außergewöhnlich. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Per Smart-App lassen sich laut den Entwickltern die Türen öffnen und auch die Farben der Innenraum-Beleuchtung ändern. Die LED-Lichter scheinen sogar durch die Holzpanelen. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Der Flügeltürer kommt ohne B-Säule aus. © Nanoflowcell
Quant e-Sportlimousine von Nanoflowcell mit Flusszellen.
Quant e-Sportlimousine von vorne.  © Nanoflowcell

ml

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