Toyota Auris Hybrid  - Spielwert inklusive

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Toyota Auris Hybrid ist über Spritpreis-Debatten erhaben.

Dass der Prius mit Elektro- und Otto-Antrieb nicht allein auf weiter Toyota-Flur bleiben würde, war vorauszusehen. So kommt auch der kompakte Praktikus Auris als Hybrid daher.

Vor allem für Leute, die mit dem Design des großen Bruders nicht viel anfangen können, es lieber klassisch mögen. Zumal beim für Stadt, Land und Autobahn gleichermaßen geeigneten Auris die Tarife deutlich günstiger ausfallen. Und selbst die perfiden Sprit-Preistreiber zumindest keinen Dauerschrecken mehr einjagen.

Toyota Auris Hybrid

Hubraum: 1.798 ccm

Leistung: 100 kW/136 PS

0-100km/h: 11,4 s

Spitze: 180 km/h

Verbrauch: 3,8 l/100 km

CO2-Emission: 89 g/km

Preis: ab 22.590 Euro

Eine Nummer kleiner macht der Hybrid des Prius, jener altbekannte 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 73 kW/99 PS und einem 60 kW starken Elektromotor, ordentlich Dampf. Ein Knopfdruck – und der Auris fährt bis 1,5 Kilometer rein elektrisch. Das ist nicht viel, reicht aber für die leise durchfahrene 30er-Zone. Ab 50 km/h schaltet sich der Benziner zu, den Spar-Sportler meist im Eco-Modus haltend. Eher verhalten reagiert der Auris beim Tritt aufs Gaspedal. Auch die Klimaanlage schaltet einen Gang zurück.

Wegen des Batterie-Packs gibt es 40 Liter weniger Volumen im Kofferraum (mit Stufe im Boden).

Hybrid-Quäler bevorzugen die Position Sport, wobei sich Benziner und E-Motor voll ins Zeug legen. Immerhin werden 136 PS mobilisiert, was für muntere Fahrleistungen sorgt. Allerdings drückt der Auris, übers stufenlose CVT-Getriebe flott gemacht, dann auch seinen Unmut lauthals aus. Weil die Automatik die Motordrehzahl konstant hält, was sich verbrauchsgünstig auswirkt. Der Normverbrauch des Hybrid liegt bei 3,8 Litern auf 100 Kilometer. Im Testbetrieb war es nur ein Liter mehr.

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ADAC-Preis für Toyota Auris Hybrid

Mit leichtgängiger Lenkung und gutmütigem Fahrverhalten spielt der Auris seine Tugenden aus. Und auch das elektronisch flankierte Verzögern gelingt problemlos. Zehn Kilo mehr hat er auf der Hinterachse, was fahrtechnisch kaum ins Gewicht fällt. Wegen des Batterie-Packs gibt es 40 Liter weniger Volumen im Kofferraum (mit Stufe im Boden). Doch nach wie vor ist die Rückbank umklappbar, was ein variables Gepäckabteil von bis zu 1 290 Litern verspricht. Die aktiven und passiven Sicherheitsmaßnahmen sind eh vorbildlich.

In der neben anderem mit Abblendlicht-Automatik, Regensensor und Rückfahrkamera ausgestatteten Executive-Version kommt der Hybrid auf 24 950 Euro. Der Testwagen verfügte noch über das Executive + Paket (1 550 Euro), Xenon-Scheinwerfer und Leder-/Alcantara-Sitze, sowie über das für 1 250 Euro zu buchende Travel-Paket mit Navigationssystem und aktueller Unterhaltungselektronik – auch der Spielwert stimmt bei diesem Hybrid.

Von Klaus Ackermann

ADAC-Preis: Das sind die Autos der Zukunft

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