Trotz Sensortechnik

Motorölstand per Peilstab prüfen?

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Sicherheit jenseits moderner Sensortechnik: Der Ölstand wird am zuverlässigsten mit einem Peilstab ermittelt.

Die meisten Autos sind heutzutage mit modernen Sensoren zur Messung des Ölstands ausgestattet. Doch die Methode ist noch immer äußerst genau und zuverlässig.

Zu wenig Öl im Motor kann zu ernsthaften Schäden führen. Besonders vor längeren Fahrten sollte man daher den Ölstand überprüfen - diese Regel gilt auch im Zeitalter moderner Sensortechnik noch immer, so der Tüv Nord.

Zwar warnt eine Kontrolllampe im Cockpit den Fahrer bei einem zu niedrigen Ölstand oder bei zu geringem Öldruck. Doch die Messung ist nur dann zu 100 Prozent korrekt, wenn der elektronische Sensor nicht durch Schmutzreste verdreckt ist.

Der Griff zum Ölpeilstab unter der Motorhaube bleibt daher die zuverlässigste Methode zur Überprüfung des Ölstands. Dabei sollte der Motor noch warm sein und das Fahrzeug bei abgestelltem Motor bereits für einige Minuten auf ebener Fläche geparkt sein. So kann sich das Motoröl gut in der Ölwanne sammeln. Man zieht den Peilstab heraus, säubert ihn, führt ihn wieder ein und liest dann die Markierung ab. Der Ölfilm sollte zwischen den Markierungen Minimum und Maximum erkennbar sein.

dpa/tmn

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