TÜV-Test: Gute Noten für Breitreifen

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Stellen Breitreifen wirklich ein Sicherheitsrisiko dar?

Breite Reifen sind für Leute gedacht, die auch mal etwas schneller fahren. In der Schweiz sorgten Reifen- und Radgrößen für Zündstoff, ob Breitreifen ein Sicherheitsrisikio seien.  

Dieser Frage ging die Schweizer "autoillustrierte" in einem Test nach. Reifenexperten von TÜV SÜD begleiteten den Test als neutrale Instanz.

Bei Bremstests des TÜV Süd Automotive kam ein 3er BMW Touring mit größer dimensionierten Pneus auf nasser Fahrbahn deutlich eher zum Stillstand als mit der 225 Millimeter breiten 17-Zoll-Serienbereifung. Aus Tempo 80 verkürzte sich zum Beispiel der Bremsweg auf 19-Zöllern mit einer Breite von 225 Millimetern an der Vorderachse und 255 Millimetern an der Hinterachse um 4,1 Meter. 20-Zoll-Reifen mit einer Breite von 235 Millimetern vorne und 275 Millimetern hinten reduzierten den Bremsweg bei Nässe um 1,6 Meter.

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Auch beim Bremsen auf trockener Fahrbahn habe der mit Breitreifen ausgestattete Testwagen bessere Ergebnisse erzielt als mit den Standardpneus, teilt die Organisation in Garching bei München mit. Allerdings nahmen durch den höheren Rollwiderstand der größer dimensionierten Gummis der Kraftstoffverbrauch und die Fahrgeräusche zu. Den Breitreifentest hatte der TÜV Süd Automotive gemeinsam mit der in der Schweiz erscheinenden “auto-illustrierte“ vorgenommen.

dpa

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