Überfallgefahr: Aus Hilfeleistung wird Raub

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Fahrer können andere während der Fahrt auf vermeintliche Defekte hinweisen. Doch Vorsicht: Dahinter kann auch ein Raubüberfall stecken. Foto: Daniel Karmann

Wenn man während einer Autofahrt von anderen Fahrern durch Hinweise auf vermeintliche Defekte hingewiesen wird, sollte man diesen zunächst schnell nachgehen, um keine Gefahr darzustellen. Doch die eigentliche Gefahr kann sich dann an der Haltestelle erst herausstellen.

München (dpa/tmn) - Wird während der Fahrt plötzlich aus einem anderen Auto heraus auf vermeintliche Schäden am eigenen Pkw hingewiesen, sollte man vorsichtig sein.

Hinter dem skizzierten Verhalten verberge sich eine gerade in Südeuropa verbreitete Masche, die Autofahrer nach dem Anhalten zu berauben. "Am besten nimmt der Beifahrer dann ein Handy zu Hand und signalisiert damit, selbst Hilfe zu holen", sagt Regina Ammel vom ADAC und rät zum Weiterfahren.

Zuweilen führen die Kriminellen eine Panne aber auch tatsächlich herbei. Sie machen sich beispielsweise an den Reifen zu schaffen oder stopfen bei einer Rast etwas in den Auspuff und verfolgen das Auto dann, sagt Ammel. Darum sollte eine Panne kurz nach einer Pause besonders misstrauisch machen. Der ADAC rät dann, das Auto sofort abzuschließen, auf den Pannendienst zu warten und im Zweifel die Polizei zu rufen. In ausweglosen Situationen sollten die Reisenden lieber ihre Wertsachen aushändigen, als ihr Leben zu riskieren.

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