Umfrage: Mehrheit für Null-Promille-Grenze

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60 Prozent der Deutschen sind für eine Null-Promille-Grenze am Steuer.

Bonn - Mehr als die Hälfte der Deutschen befürwortet einer Umfrage zufolge die Null-Promille-Grenze hinterm Lenkrad. Alkohol am Steuer ist für fünf Prozent aller Verletzten im Straßenverkehr verantwortlich.

Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Mittwoch waren fast 60 Prozent der 2000 Befragten für ein striktes Alkoholverbot für Kraftfahrer. Knapp 30 Prozent lehnten dies ab, berichtete der DVR. Er empfahl für die Weihnachtsfeiertage und zum Jahreswechsel: “Wer fährt, trinkt nicht - wer trinkt, fährt nicht.“

Zur Zeit liegt die Grenze für den erlaubten Blutalkoholwert bei 0,5 Promille. Wer jedoch Fahrauffälligkeiten zeigt oder gar einen Unfall baut, “muss schon ab 0,3 Promille mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen“, sagte DVR-Sprecher Sven Rademacher in Bonn.

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Für Fahranfänger in der Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahrs gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2009 bei alkoholbedingten Unfällen auf deutschen Straßen fast 22.000 Menschen verletzt und 440 getötet. Das sind ungefähr fünf beziehungsweise zehn Prozent aller Verkehrsunfallopfer.

dpa

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