Unfall-Show: Jeder Zweite findet Gaffen o.k.

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Vor allem Männer fühlen sich von Unfällen und Unglücken magisch angezogen.

Schwere Verkehrsunfälle oder Unglücke üben auf viele Menschen eine Faszination aus. Gefahr und Not ziehen Gaffer und Schaulustige an. Doch unvorstellbar, das Gucken, finden die meisten völlig in Ordnung.

Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von "www.apotheken-umschau.de" jetzt herausgefunden hat, sind es vor allem die Männer, die sich von Unfällen in irgendeiner Weise angezogen fühlen.

So gibt fast jeder zweite Mann (47,6 %) offen zu, es sei schon faszinierend, Polizei, Feuerwehr oder Notärzte bei einem Einsatz live zu erleben (Frauen nur 33,3 %).

Unfallstelle anschauen - Gucken bis der Tod kommt

Fast genauso viele der männlichen Befragten (44,3 %) räumen ein, sie würden bei Verkehrsunfällen auch schon mal langsam an der Unfallstelle vorbeifahren und sich das Geschehen anschauen.

Schließlich wolle man ja wissen, weshalb man im Stau stehe (Frauen nur 36,2 %).

Gaffer haben häufig kein Unrechtsbewußtsein

Und viele Männer (46,0 %) sagen auch, wenn sie bei sich zu Hause Rettungskräfte im Einsatz bemerkten, sähen sie sich das in der Regel näher an. Man wolle ja informiert sein, was in der eigenen Nachbarschaft so passiert (Frauen nur 36,6%).

Über ein Drittel der Männer (35,6 %) findet es somit auch "völlig in Ordnung", sich das Unfallgeschehen aus nächster Nähe anzusehen, solange man die Rettungskräfte nicht behindere (Frauen nur 26,2 %).

Und jeder Zehnte (10,7 %) sieht sich sogar ab und zu Privatvideos von schweren Unfällen oder Unglücken im Internet an. Bei den Frauen ist dies nur jede 24. (4,1 %).

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